Planungen für Kirchheim und Gershausen – Bedarfsplan einstimmig beschlossen

Neue Häuser für die Feuerwehr

Kirchheim. Bei der Zukunft des Brandschutzes in der Autobahngemeinde waren sich die Kirchheimer Gemeindevertreter einig.

Einstimmig haben die Parlamentarier der Fortschreibung des Bedarfs- und Entwicklungsplans für den Brandschutz und die allgemeine Hilfe zugestimmt. Darin sind Entwicklung, Aufgaben und die dafür benötigte Ausstattung der Wehren für die kommenden Jahre festgelegt.

Neben verschiedenen Fahrzeugbeschaffungen stehen demnach in der Autobahngemeinde größere Investitionen in die Infrastruktur an. Denn sowohl die derzeit noch auf mehrere Ortsteile verteilten Unterkünfte der Feuerwehr Ibratal als auch das Gerätehaus Kirchheim entsprechen nicht mehr den gesetzlichen Vorgaben und wurden bereits vom technischen Prüfdienst bemängelt.

Der Bedarfs- und Entwicklungsplan sieht daher für Kirchheim einen Neubau mit sechs Fahrzeugstellplätzen, Werkstätten und Funktionsräumen vor. Für die Feuerwehr Ibratal könnte in Gershausen ein Neubau mit drei Fahrzeugstellplätzen und Funktionsräumen entstehen. Wie Bürgermeister Manfred Koch den Gemeindevertretern auch Nachfrage erklärte, könne über Einzelheiten – auch eine mögliche Zusammenlegung der beiden nur knapp zwei Kilometer entfernten Standorte – im Zuge der Planungen gesprochen werden.

Zudem regte der Bürgermeister an, im Landkreis über eine anderenorts praktizierte Pool-Lösung für kostenträchtige Großfahrzeuge nachzudenken. Diese könnten dann auch von den Nachbargemeinden, die im Schadensfall davon profitieren, mitfinanziert werden. „Als erstes müssten sich dafür aber die Bürgermeister im Kreis untereinander einig sein“, gab Gemeindebrandinspektor und SPD-Gemeindevertreter Thomas Schneemilch zu bedenken.

Über eines waren sich die Redner der Fraktionen ebenfalls einig: Eine noch größere Herausforderung als die Investitionen in die Infrastruktur für den Brandschutz dürfte in Zukunft für Kirchheim sein, weiterhin genügend Freiwillige für den Feuerwehrdienst zu finden.

Von Jan-Christoph Eisenberg

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