Viel Betrieb im Haus der Generationen in Wahlshausen – Gäste aus Syrien und Eritrea

Das Märktchen wächst

Mit weihnachtlichen Liedern sorgte der Chor Wahlshausen am späten Samstagnachmittag für die passende Stimmung auf dem Weihnachtsmärktchen im festlich geschmückten Hof hinter dem Haus der Generationen. Foto: Löwenberger

Wahlshausen. Das Treffen im und um das Haus der Generationen in der Adventszeit haben die Wahlshäuser selbst als „Weihnachtsmärktchen“ angekündigt und etabliert.

Langsam entwickelt sich aus der kleinen Veranstaltung in dem Oberaulaer Ortsteil ein echter Besuchermagnet. So wurde in diesem Jahr nicht nur die Anzahl der Verkaufsstände gegenüber den Vorjahren erhöht, auch die Anzahl der Besucher scheint ständig zu steigen. Die kommen nicht nur aus dem Schwalm-Eder-Kreis sondern auch aus dem Kreis Hersfeld-Rotenburg – was allerdings auf Grund der „Grenzlage“ des Dorfes nicht ganz so ungewöhnlich ist.

So wurde es am späten Samstagabend in dem heimeligen Ambiente und festlich geschmückten Hof des Generationenhauses zeitweise ganz schön eng. Für Glühwein und Bratwurst musste man schon mal eine kleine Wartezeit in Kauf nehmen, genauso wie zuvor für Kaffee und selbst gebackenen Kuchen. An den Ständen wurden Leckereien nicht nur rund um das Fest angeboten, zudem gab es zeitgemäße und zeitlose Dekorationsartikel und dicke Socken, Schals und Mützen, die vor der vielleicht doch noch kommenden Winterkälte schützen sollen.

Für vorweihnachtliche Stimmung sorgte mit viel Engagement der Wahlshäuser Chor, der ursprünglich nur gegründet worden war um während der 700-Jahrfeier das „Wahlshausen-Lied“ zu singen, mittlerweile aber auch für andere Veranstaltungen gebucht wird und später der Oberaulaer Posaunenchor.

Besonders eingeladen waren die Oberaulaer Neubürger aus Syrien und Eritrea. Die hatten eine Zeit lang sogar überlegt, sich mit einem eigenen Stand zu präsentieren, den Gedanken aber später offensichtlich wieder verworfen. Auf dem Festplatz halfen die Wahlshäuser den Flüchtlingen, sich zu orientieren, Sprachbarrieren zu überwinden und beim Kauf von Kuchen, Crêpes und Getränken.

Von Bernd Löwenberger

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