Eisenbergfreunde haben Tafel für Otto Krebs restauriert

An der frisch restaurierten Namenstafel auf der Otto-Krebs-Wiese trafen sich die Freunde des Eisenbergs. Mit dem Schild, das Wolfgang Limmeroth, Fachbereich Wege beim KGV (links der Tafel) und Matthias Hucke, Fachbereich Wandern (rechts der Tafel) darunter halten, macht Harry van den Nouweland (rechts dahinter) Werbung für sein Resort. Foto: Löwenberger

Kirchheim. An der von Hauptwegewart West des Knüllgebirgsvereins (KGV), Horst Seiler in Handarbeit aufwändig restaurierten Namenstafel am oberen Ende der Otto Krebs Wiese trafen sich die Freunde des Eisenbergs.

Die Tafel mit einem Insektenhotel an der Rückseite befindet sich nur wenige Schritte direkt gegenüber des Berggasthofes und erinnert an den Vorsitzenden des KGV von 1978 bis 1986, danach war der Textilkaufmann aus Bad Hersfeld Ehrenvorsitzender. Krebs habe sich in aufopfernder Weise um den Verein verdient gemacht.

Vereine gegründet 

Unter anderem sei er an der Gründung von Wandervereinen beteiligt gewesen und zählte zu den Initiatoren für den Bau des Heußner-Hauses. Die Wiese befindet sich noch heute im Besitz des KGV, ist aber verpachtet an die Landeskirchengemeinde. Die bietet hier regelmäßig große und aufwändig gestaltete Zeltlager für Jugendliche an. Das sei, so Neuensteins Bürgermeister Walter Glänzer, eine große Chance, auch den Jugendlichen die Region rund um den Hersfelder Hausberg näher zu bringen. Zuvor hatten die Freunde des Eisenbergs knapp zwei Stunden Vorschläge zur Wiederbelebung der Region diskutiert. Dabei ging es untere anderem um Pflege, Gestaltung und Erweiterung des Wanderwegnetzes, Informationen vor Ort und Außenwerbung, die Teilnahme an Veranstaltungen wie dem Tag des Wanderns am 15. Mai, Lollsumzug oder Hessentag.

Außerdem will sich die lockere Vereinigung rund Glänzer ein eigenes Logo entwerfen lassen.

 Von Bernd Löwenberger

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