Oberaulaer Kinder-Kultur-Tage mit spannendem Aktionstag erfolgreich abgeschlossen

Eine Woche Spiel und Spannung

Ausprobiert: Angefeuert von Bürgermeister Klaus Wagner, Betreuerin Claudia Mühling, dem Ausschussvorsitzenden Toni Soller (hinten von links) und seinen Mitstreitern versuchte Jona Heußner auf der Slackline die Balance zu halten. Foto: Löwenberger

Oberaula. Mit einem spannenden Aktionstag auf dem Miesplatz unterhalb des Eisenberges endeten jetzt die Kinder-Kultur-Tage (KiKuTa) in Oberaula.

Auf dem weitläufigen Gelände war ein vielseitiger Parcours aufgebaut worden in dem man seine Geschicklichkeit und Schnelligkeit beweisen konnte. Da hieß es zum Beispiel auf einer Slackline zu balancieren, einen mit Bällen beladenen Schubkarren über Hindernisse zu fahren oder in einem Spinnennetz zu klettern. Dass das den rund 30 Mädchen und Jungen viel Spaß bereitete, konnte man nicht nur sehen, sondern auch deutlich hören.

Zum siebten Mal

Bereits zum siebten Mal richtete der Ausschuss für Familie, Freizeit und Kultur der Gemeindevertretung die Veranstaltung für den Nachwuchs aus. „Ein starre Altersgrenze gibt es weder nach unten noch nach oben“, sagte der Ausschussvorsitzende Toni Soller, und auch wenn sich ein Kind aus einer Nachbargemeinde anmelde, werde dies nicht abgewiesen, sofern genügend Plätze frei seien. Anmelden musste man sich für jede Veranstaltung separat, und so waren auch in diesem Jahr verschiedene Kinder in unterschiedlichen Gruppen unterwegs. Ein Höhepunkt für die Älteren war bereits der Montag mit einer Kanufahrt auf der Fulda – ohne Verlust und ohne Kentern, wie Soller betonte, während die Jüngeren mit „Rumpel“ vom Bionetzwerk Rhön die Geheimnisse des Waldes entdeckten. Geocaching und Brötchen backen standen am Dienstag auf dem Programm.

Am Mittwoch folgte ein Besuch im Wildpark Knüll und ein weiteres Highlight war am Donnerstag ein Golfschnupperkurs mit Andrew McQueen auf dem Golfplatz in Hausen. Soller, der in diesem Jahr die Organisation und auch die Hauptbetreuung übernommen hatte, freute sich besonders über ganz viel Unterstützung. „Sowohl aus verschiedenen Vereinen als auch aus der Elternschaft haben sich Frauen und Männer bereit erklärt bei der Betreuung mitzuwirken oder mit ihren Privatautos die Kinder zu den Stationen zu fahren“, bedankte sich der Vorsitzende für das freiwillige Engagement.

Bezahlt wurde das Ganze aus der Gemeindekasse. 2000 Euro hat die Kommune für die KiKuTa und den im Winter stattfindenden Kinderaktionstag „Äwel“ bereitgestellt.

Als Jutta Neumann vor sieben Jahren die KiKuTa ins Leben rief, hätten das viele für eine Eintagsfliege gehalten, sagte Bürgermeister Klaus Wagner. Umso mehr freue er sich, dass die Aktionstage für die Kinder jetzt so gut angenommen werden und so viel Unterstützung finden. Und im nächsten Sommer soll es natürlich weitergehen.

Von Bernd Löwenberger

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