Feuerwehren aus Niederaula und Kirchheim übten Umgang mit dem Strahlrohr

Durchzündung verhindern

Übten gemeinsam: Die Feuerwehren der Gemeinden Kirchheim und Niederaula dem Umgang mit dem Strahlrohr. Foto: nh

Niederaula/Kirchheim. Flashover, Backdraft, Pulsen … Wenn die Feuerwehr zu einem Brand gerufen wird, weiß sie nie, was sie hinter einer geschlossenen Tür erwartet. Schwarzer, dicker Rauch sammelt sich unter der Zimmerdecke, Flammen züngeln durch den wabernden Rauch. Ein Szenario, das auf eine bevorstehende Rauchgasdurchzündung schließen lässt.

Um diese Anzeichen richtig zu deuten und die beste Vorgehensweise zu wählen, übten die Feuerwehren der Gemeinden Kirchheim und Niederaula gemeinsam. Geschult wurde dabei insbesondere der Umgang mit Hohlstrahlrohren.

Ausbilder Torsten Weber von der Firma Brandschutztechnik Müller aus Zierenberg gab den Anwesenden verschiedene Techniken an die Hand, um die gefährlichen Rauchgase im Ernstfall weitgehend herunterzukühlen, damit eine Durchzündung verhindert wird. Anhand verschiedener Praxisbeispiele zeigte er, wie gefährlich der falsche Umgang mit einem Strahlrohr werden kann. Moderne Hohlstrahlrohre ermöglichen mit ihren Bedienelementen eine bestmögliche Brandbekämpfung in Wohnungen. Das richtige „Lesen“ der Rauchgase und der korrekte Umgang mit dem Strahlrohr seien grundlegend für einen raschen und sicheren Löscherfolg, betonte Weber.

Durch dieses Training sind die Einsatzkräfte nun besser in der Lage, auf solche Szenarien zu reagieren und sich bei einer Rauchgasdurchzündung selbst zu schützen. (red)

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