Dank an junge Soldaten

Rekruten des Schwarzenborner Jägerregiments in Oberaula vereidigt

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Gelöbnis: Angetreten waren Rekruten des Jägerregiments I aus Schwarzenborn.

Oberaula. 62 junge Frauen und Männer traten am Mittwoch am Oberaulaer Osterteich zum Gelöbnis und einer Vereidigung an. Bei schönem Wetter verfolgten viele Angehörige und Freunde das öffentliche Bekenntnis zum militärischen Dienst. Angetreten waren Rekruten des Jägerregiments I aus Schwarzenborn.

Nachdem der Kommandeur des Jägerregiments Oberstleutnant Helmut Remus und Bürgermeister Klaus Wagner die Truppenfront abgeschritten hatten, sprach Remus zu den Rekruten. Er dankte den Menschen der umliegenden Gemeinden: „Ihr Erscheinen stellt die gewachsene Verbundenheit und Integration der Soldaten in der Region unter Beweis.“ Seinen Respekt zollte er den Soldaten. „Soldat sein heißt, unter höchstem persönlichen Engagement für den Staat, für Freiheit, Demokratie und Recht  einzutreten.“ Auch Wagner unterstrich, dass Deutschland als eine der größten Industrienationen und Wirtschaftsmächte gut ausgebildete und motivierte Streitkräfte brauche. „Die Soldaten haben Anerkennung und Respekt verdient.“ Rekrut Jäger Sebastian Jähne sprach für alle Rekruten: Immer wieder sei im Hinblick auf die Bundeswehr die Rede von Unterschichtenarmee oder von perspektivlosen jungen Leuten, für die die Bundeswehr die letzte Alternative sei. „Ich kann diesen Eindruck besten Wissens widerlegen.“ Vielmehr habe er das Gefühl gehabt, Teil einer großen Gemeinschaft geworden zu sein, die das Rückgrat der Gesellschaft bilde.

Fotos von der Vereidigung

Vereidigung der Rekruten des Schwarzenborner Jägerregiments

Zu den Klängen des Heeresmusikkorps 12 aus Veitshöchheim trat eine Abordnung mit den Truppenfahnen in die Mitte des Areals. Nach dem Nachsprechen der Gelöbnisformel und des Eides endete die militärische Feier mit Erinnerungsfotos im Kreise der Familien.

Von Sandra Rose

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