Zweiter Abschnitt des Grünflächenkonzepts Hohenroda startet – 22 870 Euro Fördergeld

Spielplätze werden schöner

Bald ausgedient: Bei der Übergabe des Bewilligungsbescheides für den zweiten Bauabschnitt des Grünflächenkonzepts Hohenroda drehten Landrat Dr. Michael Koch und Bürgermeister Andre Stenda unter den Augen der Vertreter der gemeindlichen Gremien, Vereinsgemeinschaft und Eltern nochmal eine Runde auf dem alten Karussell im Ransbacher Oberdorf. Dieser sowie der Spielplatz in Soislieden sollen mit Hilfe des Fördergelds erneuert werden. Foto: Eisenberg

Ransbach. An die 50 Jahre haben die ältesten Geräte auf dem Spielplatz im Ransbacher Oberdorf auf dem Buckel – „älter als der Bürgermeister“, sagte Landrat Dr. Michael Koch beim Ortstermin augenzwinkernd.

Im Zuge der Dorferneuerung soll das Gelände im Herzen des Hohenrodaer Ortsteils aufgehübscht werden. Die Neugestaltung gehört zum zweiten Bauabschnitt des Grünflächenkonzepts Hohenroda, das aus Mitteln des hessischen Dorferneuerungsprogramms finanziell unterstützt wird. Einen Förderbescheid über 22 870 Euro überreichte der Landrat an Bürgermeister Andre Stenda. Das entspricht 75 Prozent der Gesamtkosten von rund 37 000 Euro.

Der Ransbacher Spielplatz ist nicht das einzige Vorhaben, das im Zuge des zweiten Bauabschnitts verwirklicht wird. Auch im kleinsten Ortsteil Soislieden – Anlaufstelle für viele Ausflügler auf dem Weg zum Soisberg-Aussichtsturm – soll der Spielplatz erneuert werden. Dafür kalkuliert die Gemeinde Kosten von 16 000 bis 17 000 Euro.

Für weitere 1000 Euro sollen an der Ausbacher Kirche neue Sitzgelegenheiten entstehen. Etwa 2500 Euro sind für den Bau von Stromkästen auf den Festplätzen in Mansbach und Ausbach einkalkuliert, die das Ausrichten von Festen und Feiern erleichtern sollen. Für die Neugestaltung des Ransbacher Spielplatzes sind schließlich Kosten von rund 14 000 Euro angedacht.

Bürger beteiligt

Federführend ist bei diesem Projekt die örtliche Vereinsgemeinschaft, die um Spenden geworben hatte (unsere Zeitung berichtete). Die Planung sei im Zuge der Bürgerbeteiligung von Eltern aus dem Ort erarbeitet worden, betonte Bürgermeister Andre Stenda. So sei auch sichergestellt, dass nicht an den Bedürfnissen der Nutzer vorbei gearbeitet wird.

Hans-Albert Pfaff, Ortsvorsteher und Vertreter der Vereinsgemeinschaft, erklärte, was sich die Ransbacher vorgenommen haben. So sollen Geräte wie die Rutsche, Karussell und Turnringe, die nicht mehr den aktuellen Anforderungen entsprechen, von der Fläche verschwinden. Herzstück des neuen Spielplatzes bildet ein Multifunktionsgerät zum Klettern mit mehreren Rutschen. Neu hinzukommen werden außerdem wohl ein Erdhügel mit Tunnel sowie ein Sandkasten.

Ferner werden eine neue Wippe und ein neues Karussell aufgestellt. Andere vorhandene Spielgeräte sollen erhalten bleiben, teilweise aber einen neuen Platz bekommen. Umgebaut werden soll der Spielplatz komplett in Eigenleistung. Starten wollen die Ransbacher sobald wie möglich.

Von Jan-Christoph Eisenberg

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