Saft als Geschenk für Blutspender

DRK-Ortsverein Ransbach/Ausbach verarbeitete zwei Tonnen Äpfel aus der Region

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Ein eingespieltes Team: Rund zwei Tonnen Apfel haben (von links) Corinna und Ferdinand Schwab sowie Tobias und Lydia Deis vom DRK-Ortsverein Ransbach/Ausbach zu Saft verarbeitet.

Ransbach. Selbst gemachter Apfelsaft hat in Hohenroda Tradition: Das unterstrichen jetzt auch die Mitglieder des DRK-Ortsvereins Ransbach/Ausbach, die bei einer gemeinschaftlichen Aktion einen schmackhaften Tropfen gezaubert haben.

„Den Saft wollen wir im DRK-Ortsverein selbst vermarkten“, sagt Ferdinand Schwab mit Blick auf die Verwendung. Damit sollen unter anderem Vereinsmitglieder zu Ehrungen und zu runden Geburtstagen sowie Erst- und Vielfach-Blutspender mit einem zusätzlichen Präsent beschenkt werden.

Schon früh am Morgen wurden die Gerätschaften zur Apfelsaftaktion aufgebaut. Ein VW-Pritschentransporter mit Anhänger hatte gut zwei Tonnen Äpfeln verschiedener Sorten, die zuvor in Obstgärten der Umgebung gesammelt worden waren, geladen.

Während des Saftabfüllens streicht Tobias Deis mit leichtem Druck die Luft aus dem Plastikbeutel.

Während Corinna Schwab das rote Obst stets zwei Hände voll von der Ladefläche räumte und in einen großen Wasserbottich warf, holte Ferdinand Schwab die gewaschenen Früchte mit einem Plastik-Kartoffelkorb aus der Wanne, ließ das Wasser abtropfen und schüttete sie in einen Kernobstschredder. Von dort entnahm Lydia Deis den klein gehäckselten Brei und befüllte die mit Wasserdruck betriebene Obstpresse. Anschließend wurde der ausgepresste Saft in den beiden jeweils 100 Liter fassenden Kochmodulen gesammelt. Ab und zu tauchte Tobias Deis den Fühler eines Digital-Thermometers in die trübbraune Brühe. „Bei 78 bis 80 Grad sollte der Saft für etwa zehn Minuten zur Haltbarmachung verweilen“, weiß er um die richtige Temperatur. Behutsam füllte Deis die heiße Flüssigkeit in lebensmittelechte Plastikbeutel, die nach Abkühlung von einer Faltschachtel umhüllt als so genannte Bag-in-Box-Behälter bezeichnet werden. Christian Manns ergänzte das nach wenigen Arbeitsgängen gut eingespielte Team als flexibler Helfer. Ganz zur Freude der Gäste am Bereitschaftshaus, die ihr Obst zum Vermosten vorbeigebracht hatten und den fleißigen DRK-Helfern über die Schulter schauten. (ha)

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