Polizei in Montabaur nimmt 45 Jahre alten Mann fest - auch 38 Taten im Hünfelder Land begangen

DNA auf Wurst überführt Täter

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Eiterfeld. Schon Mitte November vergangenen Jahres haben Beamte der Kripo im rheinland-pfälzischen Montabaur einen 45 Jahre alten rumänischen Staatsangehörigen festgenommen. Der Mann war, wie sich später herausstellte auch im Hünfelder Land mehrfach eingebrochen.

„Der Mann hielt sich in einem Wochenendhaus in der Ortsrandlage von Niedererbach versteckt. Das Haus bot ein vermeintlich ideales Versteck, da es nicht regelmäßig bewohnt und von einem weitläufigen eingefriedeten Grundstück umgeben war“, erklärt Kriminalhauptkommissar Matthias Beck vom Fuldaer Einbruchskommissariat.

Das Besondere an den Straftaten war, genau wie im Bereich Hünfeld und Eiterfeld, dass der Täter sich an den Tatorten auch an Speisen und Getränken bedient hatte. Diese Eigenart wurde ihm später zum Verhängnis. An den angebissenen Würsten oder angebrochenen Getränkeflaschen sicherten die Ermittler bei der Anzeigenaufnahme DNA-Spuren. Er ist daher mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch als Täter der Einbrüche in Osthessen identifiziert. Seit seiner Festnahme sitzt er in Untersuchungshaft.

Allein im Raum Hünfeld werfen die Beamten der Fuldaer Kripo dem Mann 38 Taten vor. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Bereichen des PP Osthessen hatten seinerzeit fieberhaft nach dem damals unbekannten Tatverdächtigen gefahndet. Dabei kamen unter anderem Wärmebildkameras der Bundespolizei sowie ein Polizeihubschrauber zum Einsatz.

„Auf Grund der vielen unterschiedlichen Tatorte sind natürlich auch mehrere Polizeibehörden und Staatsanwaltschaften mit dem Fall befasst“, erklärt Christian Stahl, Pressesprecher beim Polizeipräsidium Osthessen. „Die Fälle aus unserer Region werden bei der Staatsanwaltschaft in Konstanz bearbeitet“, ergänzt Oberstaatsanwalt Lars Streiberger, Sprecher der Fuldaer Verfolgungsbehörde. (rey)

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