Wahlanalyse: In der Marktgemeinde wurden viele Bekannte, aber auch einige Neue gewählt

Wiedersehen im Eiterfelder Parlament

Eiterfeld. Auch in der Marktgemeinde Eiterfeld hat die Sitzzuteilung für die Gemeindevertretung keine großen Überraschungen hervorgebracht. Die meisten Kommunalpolitiker werden sich im Parlament erneut gegenübersitzen. Es werden aber auch einige Neue dabei sein.

Bei der CDU liegen Gert Oehrling, Klaus-Dieter Rucht und Winfried Trost stimmenmäßig nah beieinander. Gerade mal eine Stimme mehr als Rucht auf Rang zwei hat Spitzenkandidat Oehrling (1896). Für Trost reichten 1891 Stimmen, um von Listenplatz acht auf drei vorzurücken.

Mit Stefanie Klee, Maurice Gesang (dessen Bruder Rene der CDU-Fraktion zuletzt angehörte) und wahrscheinlich Oliver Klee als Nachrücker werden auch neue Gesichter dazukommen. Darüber freut sich Gert Oehrling ebenso wie über das Gesamtergebnis und seine eigene Platzierung: „Es ist immer gut, wenn man vorne ist und dann dort bleibt.“

Die mit Abstand meisten Stimmen auf Seiten der SPD konnte Spitzenkandidat Hubert Wittner auf sich vereinen, nämlich 1451. Ihm folgt mit 1079 Stimmen Georg Nophut (Listenplatz drei). Über den Verlust eines Sitzes ist Wittner sichtlich enttäuscht. „Aber wir müssen nun damit leben.“ Bei der SPD neu dabei sein wird Philipp Krieg.

Auch bei der FWG, die einen Sitz gewonnen hat, gab es kaum Überraschungen. Spitzenkandidat Theoder Kohlmann (2373 Stimmen) und Hubert Schmelz (2321) konnten ihre Listenplätze behaupten. Plätze gutmachen konnten unter anderem Christine Volkenand (von Platz acht auf drei), Kurt Huff (zehn auf vier) und Sonja Kimpel (14 auf sechs).

Auch bei der FWG werden aber drei Neue dabei sein: Denise Kommer, Pascal Möller und Stefan Hildenbrand. Mit dem Ergebnis insgesamt – einen Sitz mehr gab es für die FWG – ist Theodor Kohlmann „hochzufrieden“.

Der vorläufigen Sitzzuteilung nach nicht mehr im Parlament dabei sein wird bei den Grünen Spitzenkandidat Andreas Hoffmann. Er wurde bei 576 Stimmen recht deutlich von Thomas Budde (884 Stimmen) und Joachim Nophut (805) überholt.

Enttäuscht ist Hoffmann aber nicht. Auch überraschend sei das Ergebnis bei nur neun Kandidaten auf der Liste für ihn nicht gewesen. Budde und Nophut sind laut Hoffmann „kompetent, authentisch und bekannt“. Insgesamt könnten die Grünen zufrieden sein, dass sie trotz leichter Verluste ihre zwei Sitze behalten hätten.

Von Nadine Maaz

Kommentare