Kinder sollen im Badepark sicherer schwimmen – Friedwald ist in Planung

Eiterfeld: Wasserwerte demnächst online

Eiterfeld. Beratungs- und Diskussionsbedarf hatten die Eiterfelder Gemeindevertreter in ihrer Sitzung am Mittwochabend vor allem, als es um diverse Anträge ging.

So hatte die Grünen-Fraktion beantragt, die Phosphat-, Nitrat- und Pesitizidwerte des Trinkwassers im Gemeindeblatt zu veröffentlichen. Bisher wird dort nur der Härtegrad bekanntgegeben. „Der Bürger muss wissen, was er trinkt und hat ein Recht auf transparente Information“, so Joachim Nophut. Gert Oehrling von der CDU sah darin allerdings keinen Sinn, schließlich müsse man die Daten auch zu deuten wissen. Auf die Vielzahl der Werte und eine umfangreiche Liste verwies Bürgermeister Hermann-Josef Scheich, der zudem betonte, dass die Wasserqualität in Eiterfeld mehr als gut sei und man deshalb auch nichts zu verbergen habe.

Keine neue Feldwegesatzung

Nach einem Änderungsantrag der FWG/SPD-Fraktion einigte man sich schließlich mit großer Mehrheit darauf, alle Wasserwerte zukünftig online auf der Homepage der Marktgemeinde zu veröffentlichen; im Amtsblatt bleibt alles wie es ist.

Keine Zustimmung erhielt ein weiterer Antrag der Grünen, die die über 40 Jahre alte Satzung zur Benutzung der Feld- und Waldwege prüfen und ändern lassen wollten. Durch immer größere und schwerere landwirtschfatliche Maschinen würden Wege und Gräben Schaden nehmen, was letztlich alle Bürger finanziell belaste. Die anderen Fraktionen konnte Nophut damit jedoch nicht überzeugen. Eine Änderung der Benutzungsregeln ändere nichts an dem Problem.

„Sanktionen und die Auflage zur Wiederherstellung nach Schäden gibt es bereits“, erklärte der Bürgermeister. Vielleicht würden diese allerdings zu wenig durchgesetzt, wobei es häufig auch an Zeugen mangele.

Einstimmig angenommen wurde ein Antrag von FWG und SPD zur Umgestaltung des Kinderbereichs im Badepark. Dort würden immer wieder Gäste des Hauptschwimmbeckens eine Abkürzung durch das Kinderbecken nehmen, außerdem könnten Kinder zu leicht unbeobachtet ins tiefe Wasser gelangen. Nach Vorstellung der Antragsteller könne zum Beispiel ein Geländer Abhilfe schaffen. Der Gemeindevorstand und der Bauausschuss sollen sich nun des Themas annehmen.

Den Planungsstand in Sachen Friedwald stellte der Bürgermeister auf Anfrage der Koalitionsfraktion dar. Um dem Wandel der Bestattungskultur Rechnung zu tragen soll in Ufhausen ein gemeindlicher für alle Menschen offener Friedwald entstehen. Aktuell würden dazu noch Einträge im Grundbuch und Möglichkeiten der Überschreibung von Flächen geprüft. Eine Kostenschätzung sei zum jetzigen Zeitpunkt ebenfalls noch nicht möglich. Kurz notiert

Von Nadine Maaz

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