In Ransbach wurde für Alt und Jung ein buntes Programm geboten

Trubel beim Bahnhofsfest

Von musikalischen Darbietungen über eine Schlepperausstellung bis hin zum Draisinenfahren: Langweilig werden konnte es den Besuchern des Ransbacher Bahnhofsfestes nicht. Foto: nh

Ransbach. Das Bahnhofsfest in Ransbach lockte mit seinen zahlreichen Angeboten viele Besucher an. Auch Bürgermeister Andre Stenda ließ es sich nicht nehmen, die erste Patenschaft für die zur Zeit in der Renovierung befindliche Ransbacher Modelleisenbahn zu übernehmen.

Für musikalische Unterhaltung sorgten die Bergmannskapelle und der Steigerchor Hattorf. Der Chor widmete sich in einem selbstgeschriebenen Lied der Situation bei K+S: „Für Werke wie diese wünscht man sich Unendlichkeit“. Nach der Melodie der „Toten Hosen“ zeugt das Stück von der Hoffnung auf das Weiterbestehen der K+S-Werke in der Region. Unterhaltsam von Jürgen Suresch moderiert, ging der Trubel am Sonntag weiter.

Auch der SPD-Landtagsabgeordnete Torsten Warnecke fand trotz vollen Terminkalenders ein paar Stunden Zeit für einen Besuch. Pfarrer Martin Arndt spendete für die Modelleisenbahn eine Kirche, die in Anspielung auf dessen Vornamen in Zukunft „St. Martin“ heißen soll.

Die Schlepperfreunde präsentierten ihre Traktoren. Auch Luca Fritsch, der erst 14-jährige Achtklässler, bereicherte diese Ausstellung. Dorfbühne und Frauenchor unterhielten die zahlreichen Gäste mit zwei lustigen Darbietungen und drei Gesangsstücken. Selbst vom einsetzenden Nieselregen ließen sie sich nicht aus der Ruhe bringen.

Gute Laune trotz Regen

Petrus schickte zwar anschließend einen sintflutartigen halbstündigen Guss, der aber dank der Unterstellmöglichkeiten der fröhlichen Stimmung keinen Abbruch tat. Die Damen von der Dorfbühne, die auch dieses Jahr wieder selbstgebackene Kuchen und Torten kredenzten, versüßten den Unterschlupf suchenden Gästen die Zeit.

Bei der Tombola, die von vielen Unternehmen aus Ransbach und Umgebung zusammengestellt wurde, ging der erste Preis – eine Übernachtung mit vier Gänge-Menü, Sekt und Wein für zwei Personen – an Fred Moser. Noch bevor am Abend die letzte Runde bestellt wurde, sprudelten im Vorstand schon die Ideen für das nächste Jahr. (red/sar)

Von Gudrun Neldner

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