Vier Stunden Programm hatten die „Weiber 3.0“ in Eiterfeld auf die Beine gestellt

Ein Striptease und ein Antrag beim Weiberfasching in Eiterfeld

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Eiterfeld. Die Weiberfastnacht in Eiterfeld hat eine lange Tradition. Waren es in den 70er-Jahren die „Eichen“, dann Ende der 80er-Jahre die „Elfen“, so haben heute die „Weiber 3.0“ das Zepter in der Hand. Der Donnerstag vor Karneval, und damit das Bürgerhaus, gehört den Frauen.

Da wird nicht nur geschunkelt, gesungen und Musik gemacht. Das Organisations-Komitee der Weiber 3.0 hatte ein Vier-Stunden-Programm auf die Beine gestellt, das es in sich hatte. Mit 26 Programmpunkten kam keine Minute Langeweile auf. An 13 Aktivitäten alleine waren die Weiber 3.0 selbst aktiv auf der Bühne und begeisterten mit Sketchen, den Tanzsäcken und einem Spezial-Striptease ihr Publikum. Ihr Motto dieses Jahr: Aus Schwarz und Weiß wird Glitzer.

Das Urgestein der Eiterfelder Fastnacht Irmtraud König gab eine kleine Einführung in die griechische Mythologie: der weiße Olymp und der dunkle Gegenpol Hades. Passend zum Thema wurde mit „Black or White“ von Michael Jackson der Saal mehrmals ordentlich eingeheizt. Auch das aktuelle Dorfgeschehen ließen die Weiber 3.0 in mehreren Sketchen nicht zu kurz kommen. Mit phantastischen, oft akrobatischen Tanzeinlagen punkteten die Tanzgarden: Rote Funken, Böckelser Plattföss, Bad Girls Burghaun, Gang 2.0 Steinbach, Frauenpower Wölf, Twirling Group Destination Arzell sowie die Rhöngarde.

Natürlich durfte auch der Affe Hamlet mit Bauchredner Simon Hohmann nicht fehlen. Er leitete den Höhepunkt der Veranstaltung ein: Hohmann machte seiner Lebensgefährtin Vanessa Jost (Weiber 3.0) einen Heiratsantrag. Unter dem Applaus des tobenden Saals nahm Vanessa an. Es wurde noch lange und viel getanzt, sogar auf den Tischen. (chd)

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