Fuldaer Landrat Bernd Woide übergab Zertifikate an Eiterfelder Lotsen

Sicher zur Schule

Wichtig für die Sicherheit: Die neuen Schülerlotsinnen und Schulbuslotsen der Lichtbergschule. Foto: Karl-Heinz Burkhardt

Eiterfeld. Schülerlotsen sorgen seit 25 Jahren in Eiterfeld für einen sicheren Schulweg, wenn Kinder eine vielbefahrenen Landesstraße überqueren. Rund 620 Schüler kommen täglich in Bussen zur Lichtbergschule Eiterfeld. Damit beim Ein- und Aussteigen an den Haltestellen sowie während der Busfahrt möglichst nichts passiert, sind Schulbuslotsen im Einsatz. Den jungen Lotsen wurde nun offiziell gedankt.

Landrat Bernd Woide (CDU) überreichte in der Lichtbergschule 69 Schulbuslotsen die entsprechenden Zertifikate. Woide würdigte das Engagement der jungen Leute. Dieser Einsatz sei wirklich nicht selbstverständlich. Sie könnten stolz sein auf das Erreichte. Ein solches Zertifikat gehöre auch in eine Bewerbungsunterlage, denn er wisse, dass regionale Betriebe auf solche Auszeichnungen für soziale Kompetenz achteten.

Rektor Helmuth Herbst hatte eingangs willkommen geheißen, unter anderem die Leiterin der Grundschule, Cornelia Döhrer, Erwin Maisch vom Verein „Schule machen ohne Gewalt“ (SMOG), Gerhard Brink von der Kreisverkehrswacht, Rüdiger Seifert vom Fachdienst Schulen der Kreisverwaltung. Nicht unerwähnt ließ er die Unterstützung vieler Beteiligter, vor allem der Polizei als auch regionaler Verkehrsbetriebe.

Die Gesamtschule biete allen Schülern Möglichkeiten an, sich über den Unterricht hinaus zu engagieren. Den Schulweg von Mitschülern zu betreuen und sicherer zu machen und Gefahren abzuwenden, nannte er als eine sehr wichtige Aufgabe.

Wichtige Aufgabe

Polizeioberrat Herbert Bensing vom Polizeipräsidium Osthessen in Fulda hält die „Tätigkeit der Lotsen nach wie vor für bedeutsam“. Er begründete dies mit der Sicherheit der Schülerinnen und Schüler und mit der Gewaltprävention. „Sie füllen eine Sicherheitslücke in der Region“, betonte er.

Schulbuslotsen seien unersetzlich, würden vor Ort handeln, für Disziplin beim Ein- und Aussteigen und während der Fahrt sorgen. Davon profitierten auch die Polizei und die Busunternehmen: Es gebe weniger Schäden und Diebstähle. Die Lotsen seien durch ihre Ausbildung besser gewappnet, Konflikte zu erkennen und darüber hinaus auch besser in der Lage, Probleme der unter den Schülern lösen zu helfen.

Als eine feste Instanz der Lichtbergschule bezeichnete Schulbus- und Schülerlotsenkoordinator Stefan Hinz diese Einrichtung und verwies auf die Aufgabe, Gefahren zu minimieren. Zudem sei während ihrer Tätigkeiten noch nichts passiert. Seit vier Jahren kläre man die neuen Fünftklässler über Gefahren während des Schulwegs auf und sensibilisiere sie für die geltenden Regeln. Einmal jährlich beteiligen sich alle an einer durch den Landkreis Fulda organisierten Fahrt in einen Freizeitpark. (bh)

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