Orchesterverein Eiterfeld gestaltete Frühlingskonzert mit buntem Programm

Proben haben sich gelohnt

Genossen den Schlussapplaus: Die Mitglieder des Orchestervereins Eiterfeld gestalteten ein Frühlingskonzert mit buntem Programm. Foto: Becker

Eiterfeld. Es war ein tolles Frühlingskonzert, und der Orchesterverein Eiterfeld wurde hinterher für sein abwechslungsreiches Programm mit minutenlangem Beifall belohnt. Mit Medleys, Märschen und großartiger Musical-Musik begeisterten die Musiker ihre Gäste im voll besetzten Bürgerhaus. Und auch die jungen Leute der OVE-Teeny’s zeigten ihr Talent.

Schöne Jazz-Musik mit einem gewaltigen Sound, Pop-Lieder zum Träumen, spritzige Klassiker aus dem Genre des Rock, gefühlvolle Balladen sowie traditionelle Märsche und Blasmusik – das Repertoire des Eiterfelder Orchestervereins war während des Frühlingskonzertes äußerst vielseitig und ließ kaum einen Musikstil aus. Und so kam auch wirklich jeder Zuhörer auf seine Kosten. Mit „Concert Fanfare“, arrangiert vom niederländischen Komponisten Kees Vlak, begrüßten die Musiker ihre Gäste mit vollem Sound und sorgten gleich zu Beginn für eine angenehme Atmosphäre im vollen Saal.

Die hervorragende Stimmung wurde auch mit den folgenden Stücken aufrechterhalten. Dass sich die vielen Proben im Vorfeld des Frühlingskonzerts gelohnt haben, wurde nur allzu deutlich. Zu den vielen Höhepunkten des insgesamt 17 Stücke umfassenden Programms zählte zum Beispiel „Imagasy“, „ein Stück voller Fantasie“, wie Moderatorin Ann-Kathrin Michel erklärte, die souverän und locker-charmant durch den Abend führte.

Nachwuchs-Talente

Zwischendurch zeigten die 24 jungen Nachwuchs-Talente der OVE-Teeny’s unter Leitung von Patrick Giebel und Cornelius Dehl ihr Können und erhielten dafür reichlich Applaus aus dem Publikum. Das Medley „The Best of Beatles“, das wieder der OVE spielte, beinhaltete mit seinen geschmeidigen Übergängen von einem Song zum anderen das schöne „Let It Be“.

Bei „Gedanken an dich“ (von Ernst Hutter) glänzte vor allem Baritonist Thilo Kister mit einem gefühlvollen Solo und lud die Zuhörer zum Zurücklehnen und Träumen ein.

Auch bei den Märschen schöpfte der Eiterfelder Orchesterverein aus dem Vollen und entfaltete sein ganzes Klangvolumen. Nicht fehlen durften außerdem James Lasts „Golden Hits“, die ein grandioses Finale einläuteten.

Von Anna-Sophia Becker

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