Feierliche Zeremonie mit Weihe im serbisch orthodoxen Kloster in Unterufhausen

Das Kreuz ist drauf

Segen für das Kuppelkreuz: An der Feierstunde nahmen neben zahlreichen Gläubigen auch der evangelische Pfarrer Harald Krüger, der serbisch orthodoxe Abt Archimandrit Basilius (aus dem Urkloster Geilnau bei Limburg), der serbisch orthodoxe Priester Johannes (aus Mainz) teil (von links). Rechts beim Einweihen der serbisch orthodoxe Priester Justin (aus Unterufhausen). Der katholische Dechant Markus Blümel kam wegen der Messe in Eiterfeld etwas später als Gast hinzu. Foto: Desoi

Unterufhausen. Das Kuppelkreuz der serbisch orthodoxen Kirche in Unterufhausen ist jetzt geweiht und per Kran auf die Kuppel gesetzt worden. Es dauerte eine halbe Stunde, bis der Kran das Kuppelkreuz in die richtige Position brachte. Der Hünfelder Norman Heimbrodt hatte als Architekt viele serbisch orthodoxe Klöster im Ausland besucht, um den rechten Baustil aus Holzbauweise zu finden. Das Kuppelkreuz aus verzinktem Stahl ist gut gelungen. Ein stilisierter Weinstock wächst am Kreuz hoch. Zuvor war das Kreuz gesegnet worden

Vor vier Jahren hatte die serbisch orthodoxe Kirche die alte Mühle mit 1 600 Quadratmetern Anwesen in Unterufhausen gekauft. Seitdem lebt Protosinghel Pater Justus hier im Kloster; ursprünglich als Einsiedlermönch. Der offizielle Name des Klosters: „Marie Verkündigungs Klosterhof St. Justin der Einsiedelei zur Mönchsgemeinschaft der Skite“.

Im Frühjahr (März 2015) wurde die Kirche erstellt. Die Kirche ist außen schon roh verputzt. Als nächste Aufgaben stehen der Außenanstrich und die Innenverkleidung auf dem Programm.

Im Wohnkomplex dient das ehemalige Restaurant als kleine Kapelle. Inzwischen platzt das Kloster aus allen Nähten. Besonders bei Festlichkeiten wie dieser. Den Mönchen fehlt es an privatem Freiraum. So sind hinter den zwei Teichen zwei Holzhäuser geplant.

Von Christa Desoi

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