Die Sendung „Mein Verein in hr4“ war zu Gast bei „Miteinander – Füreinander“

Körle-Küppel und Kamele

Aufgabe erfüllt: Fünf Kamele und fünf Beduinen waren innerhalb einer Stunde in Leibolz . Foto:  nh

Eiterfeld. Das Radio war kürzlich zu Gast im Generationentreff Leibolz in der Marktgemeinde Eiterfeld. Für die Sendereihe „Mein Verein in hr4“ besuchte das hr-Team den Verein „Miteinander – Füreinander Marktgemeinde Eiterfeld.“ Die zahlreichen Besucher der Live-Sendung erlebten einen vergnüglichen und informativen Nachmittag und wurden mit Kaffee und Kuchen sowie Grillwürstchen von den ehrenamtlichen Helfern versorgt.

Die hessenweit etwa 200 000 Hörer der Sendung konnten viel über Eiterfeld und seinen noch jungen, aber tatkräftigen Verein zur Nachbarschaftshilfe erfahren. Dem liegt das Zusammenleben in Eiterfeld am Herzen, wie der 1. Vorsitzende Stefan Dietrich im Interview mit dem Moderator Carsten Gohlke erläuterte. Er schafft über die Generationen und die verschiedenen Ortsteile hinweg Begegnungsmöglichkeiten und organisiert individuelle Hilfen.

Schon vor der Sendung musste der Verein eine „48-Stunden-Aufgabe“ bewältigen. Der Aussichtshügel gegenüber dem Schwimmbad in Eiterfeld sollte attraktiver werden. Mit zahlreichen freiwilligen Helfern und viel Unterstützung von Eiterfelder Firmen und Mitarbeitern des Bauhofs widmete sich der Verein dieser Aufgabe, zumal er schon zuvor bei zwei Arbeitseinsätzen die Mountainbike-Strecke auf diesem Hügel wieder nutzbar gemacht hatte.

Mit Hacke und Schaufel

Mit schwerem Gerät ebenso wie in kraftvoller Handarbeit mit Hacke und Schaufel wurden Fahrrad- und Fußwege weiter verbessert. Mehrere Sitzgelegenheiten erlauben nun, die Aussicht über Eiterfeld und die nähere Umgebung in Ruhe zu genießen. Vom kleinen Aussichtsturm auf dem Gipfel hat man jetzt wieder freie Sicht. Und auch der Wildwuchs der Dornen wurde tatkräftig und ohne Rücksicht auf zerkratzte Haut zurückgeschnitten. Auch über einen einprägsamen Namen für den Hügel hat der Verein nachgedacht. In Absprache mit dem Ortsvorsteher wurde dann „Körle-Küppel“ auf ein beeindruckendes Eingangsportal gefräst.

Fünf Kamele und fünf Beduinen sollten in einer weiteren Aufgabe innerhalb einer Stunde in Leibolz sein. Dank der spontanen Mithilfe vom Zintlhof wurde die Aufgabe perfekt gemeistert. Und so standen dann pünktlich zwei leibhaftige und drei Stoffkamele zusammen mit dem Eiterfelder (Bürgermeister) „Scheich“ und wunderbar verkleideten „Beduinen“ vor dem Generationentreff. Über Besonderheiten der Marktgemeinde konnte Bürgermeister Hermann-Josef Scheich dann anschließend die Hörer des Hessischen Rundfunks informieren. (red/ank)

www.mit-fuer-eiterfeld.de

Kommentare