Viel Applaus für Vereine beim Bundesmusikfest des Musikbunds Vorderrhön

In Harmonie vereint

Wölf. Nach dem gemütlichen Frühschoppen wurde es richtig laut beim großen Massen-Platzkonzert mit rund 180 Musikern von sechs Kapellen. Das Wölfer Publikum zeigte sich beim viertägigen 46. Bundesmusikfest des Musikbunds Vorderrhön von dem ganz besonderen Augen- und Ohrenschmaus rundum begeistert.

Wenn der Musikbund Vorderrhön sein Bundesmusikfest feiert, wird es laut, bunt – und unterhaltsam. Dann ertönen vier Tage lang traditionelle Marschmusik, moderne Pophits und auch rockige Klänge. Ausrichter war diesmal der Musikverein Wölf, und spektakulär wurde es vor allem am Sonntag beim Massen-Konzert mit sämtlichen Musikern der sechs Vereine auf dem Wölfer Festplatz: Die Tonica Mackenzell, der Orchesterverein Eiterfeld, die Blaskapelle Dammersbach, die Trachtenkapelle Großentaft, das Musikcorps Ufhausen und die Wölfer musizierten gemeinsam.

Unter der Leitung von Eva-Maria Seiler intonierten die 180 Männer und Frauen den thematisch passenden Marsch „In Harmonie vereint“, bevor vor allem die Posaunisten mit einem Solo bei der Polka „Wir Musikanten“ begeisterten. Nachdem die Musiker anschließend den „Deutschmeister-Regimentsmarsch“ schmetterten, erklang die deutsche Nationalhymne. Die Zuhörer in Wölf spendeten jede Menge Beifall für die Aufführung unter freiem Himmel.

Hervorragend aufgelegt zeigte sich aber auch der Nachwuchs, der später von Josef Riedl, dem Vorsitzenden des Musikbundes, dirigiert wurde. Die Stück-Auswahl wurde merklich moderner: Neben dem bekannten Abba-Hit „Thank You For The Music“, spielten die rund 60 jungen Leute im Alter von neun bis 18 Jahren die Polka „Ho-Ruck-Bumm“ sowie Tiger-Rock und den Marsch „The Thunderer“ von John Philip Sousa. Frenetischer Applaus war ihnen sicher.

Viel Spaß und Freude hatten die Musikbegeisterten auch beim „Musik-Karussell“, einem Reihum-Spielen der Gastvereine. Jedes Orchester spielte in einer Ecke des Festgeländes jeweils drei Stücke, danach kam der nächste Verein an die Reihe.

Schon an den Tagen zuvor hatten die Gastgeber ein tolles Programm auf die Beine gestellt. Am Freitag hatte der Musikverein zum Fassanstich eingeladen, einen Tag später unterhielt der Musikverein „Rhönklang Thalau“ getreu seinem Motto „Musikvielfalt – langsam, schnell, individuell“ mit traditioneller, moderner und rockiger Blasmusik. Mit dem zünftigen Bockbierabend endete das Bundesmusikfest. Bei Haxen, Kesselfleisch und Kreuzbergbier unterhielt der Musikverein Wölf mit Blasmusik zum Mitsingen, Schunkeln und Tanzen. (red)

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