Großes Programm: Gemeindefeuerwehrtag und Dorfolympiade mit zehn Mannschaften in Hohenroda

Gemeinsam den Ernstfall proben

Unfall: Die Feuerwehr der Gemeinde Hohenroda zeigte, wie sie im Ernstfall vorgeht. Fotos:  Axt

Hohenroda. Bei einem Verkehrsunfall in der Ortsmitte von Oberbreitzbach wurde am Samstag eine Person tödlich verletzt und eine weitere in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Außerdem wurde ein Jugendlicher, der den Unfall beobachtet hatte, vermisst.

Dieses Szenario hatte Wehrführer Udo Salzer für die gemeinsame Übung der Hohenrodaer Wehren zum Gemeindefeuerwehrtag nachgestellt. Die eintreffenden Ortsteilwehren erkundeten zunächst die Lage und sicherten die Unfallstelle. Ebenfalls vor Ort waren die Ersthelfer des DRK Mansbach und übernahmen die medizinische Erstversorgung der eingeklemmten Person.

Viele Zuschauer

Um den zahlreichen Zuschauern das Vorgehen an der Einsatzstelle näher zu bringen, moderierte Gemeindebrandinspektor Reinhold Axt die Übung. Vor allem erklärte er auch, warum ein besonnenes Vorgehen und die Koordination der Einsatzkräfte nötig ist, um schnelle Hilfeleistung im Ernstfall zu gewährleisten. Denn hektische Sofortmaßnahmen könnten den Opfern mehr schaden als nützen. So bekamen die Zuschauer Erklärungen zum Einsatz von Rettungsschere, Spreitzer und Glassäge, auch die Maßnahmen der Sanitäter des Krankentransportwagens des DRK Hünfeld erklärte Axt. Abschließend lobte er seine Feuerwehrfrauen und -männer für ihre gute Leistung und erklärte die sonst übliche Nachbesprechung der Übung für überflüssig.

Am Sonntag nahmen zehn Mannschaften an der Dorfolympiade teil, bei der an drei Stationen jeweils zwei Übungen absolviert werden mussten. Hier stand der Spaß im Vordergrund. Denn die Teilnehmer sollten unter anderem mit einer Kübelspritze möglichst viel Wasser in einen Auffangbehälter bringen, beim Bierkrugschieben nicht über das Ziel hinaus schießen und beim Gummistiefelkegeln möglichst viele Kegel abräumen.

Die Feuerwehr Mansbach schickte neben der Einsatzabteilung auch zwei Jugendmannschaften an den Start. Darauf war Bürgermeister Andre Stenda besonders stolz und lobte die Mädchen und Jungen für ihr Engagement.

Für seinen Einsatz und sein Interesse an der Feuerwehr hatte Axt dann auch ein Geschenk für Stenda. Damit jeder an der Einsatzstelle erkennen kann, dass auch der Bürgermeister vor Ort ist, hatte er eine Einsatzweste für Stenda, die ihn eindeutig als Bürgermeister ausweist.

Von Simone Axt

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