Vorschulkinder aus Hohenroda gingen auf Spurensuche in der Natur

Wo Fuchs und Hase leben

Naturkundeunterricht in realer Umgebung vermittelte Michael Kirse vom Bionetzwerk Rhön (rechts) den Vorschulkindern aus Hohenroda. Bei der Streichelprobe eines präparierten Luchses wurde sofort das weiche Fell bemerkt. Foto: Roda

Hohenroda. Naturkundeunterricht in realer Umgebung bekamen die Jungen und Mädchen der Vorschulklasse des Kindergartens „Pfiffikus“ aus Hohenroda. Dazu hatte Michael Kirse vom Bionetzwerk Rhön ein Freiluftklassenzimmer am Waldrand nahe Ausbach eingerichtet und zeigte zunächst zehn verschiedene Dinge, zum Beispiel ein Buchenblatt, einen Basaltstein, ein Rindenstück oder einen Ast. Anschließend sollte jedes Kind die besprochenen Exponate in der näheren Umgebung finden und einsammeln.

Zudem vermittelte Forstwirt und Landschaftsökologe Kirse Wissenstwertes über die in Wald und Flur lebenden Tiere. Eine Fellstreichelprobe der natürlich großen Präparate von Luchs, Iltis, Marder und Hase verstärkte die Erklärungen nachhaltig. Eifrig gingen die zukünftigen ABC-Schützen auch auf die Suche nach Spinnen, Würmern, Käfern sowie anderen Kleintieren, die dann unter einem Digitalmikroskop im vergrößerten Format betrachtet und besprochen wurden. Das Erkennen von Wildtierfährten ergänzte noch den naturnahen Unterricht, den die Hobbyjäger des Ortsteils Ransbach für den Gemeindekindergarten gesponsert hatten. (ha)

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