Matthäusmarkt in Eiterfeld lockte Besucher

Bummeln und genießen

Matthäusmarkt Eiterfeld: Ein Genuss für Augen und Ohren war der Musikzug Eiterfeld-Arzell mit seiner jungen Tanzgarde. Fotos: Desoi

Eiterfeld. Der Matthäusmarkt in Eiterfeld ist einer der jährlichen Höhepunkte in der Marktgemeinde. Im Ambiente des Oktoberfestes gab es wieder ein buntes Markttreiben, gemütliches Bummeln durch die Geschäfte und Gaumengenüsse. Der Gewerbeverein Eiterfeld unter Vorsitz von Michael Hofmann hat einen weiteren Markt erfolgreich organisiert.

Kühl und herbstlich ging es zu in diesem Jahr. Die Sonne hatte nur wenig Chancen. Das hielt tausende Besucher von nah und fern aber nicht ab, durch Eiterfeld zu bummeln. Im Zentrum steht dabei die Bahnhofstraße mit etlichen Ständen. Von der Pferdesalbe bis zu den 100-Prozent-Baumwollsocken wird hier manch Nützliches und Schönes feilgeboten. Fremde Düfte locken und erfüllen dann die Straße.

Türen sind geöffnet

Der Frühlingsmarkt und der Matthäusmarkt geben auch dem örtlichen Einzelhandel die Möglichkeit, sich zu präsentieren und den Besuchern, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Ohne irgendwelchen Kaufzwang sind die Türen für Interessierte und Neugierige geöffnet.

Besonders die Kinder kommen auf ihre Kosten. Auf der sonst so sehr befahrenen Bahnhofstraße darf von 11 bis 18 Uhr gespielt und gerannt werden. Kinderkarussell, Hüpfburg, Kamelreiten und Streichelzoo warten auf die Kleinen. Viele Eltern dürfen sich dann eine kleine Pause im Amtsgericht gönnen. Wie jedes Jahr wurde dort von der Eiterfelder Vereinsgemeinschaft Kaffee und vorzügliche Kuchen sowie Torten angeboten.

Musikalisch verschönt

Musikalisch verschönten der Eiterfelder Orchesterverein, der Musikzug Eiterfeld-Arzell (mit einer jungen Tanzgarde) und das Trio Herrenabend den Tag. Letzteres bot eine gelungene Mischung aus Volksmusik mit Jazz und Swing (Oliver Zentgraf, Mario Maul und Michael Keller).

Der Matthäusmarkt ist aber nicht auf die Kerngemeinde beschränkt. Rund um das Schuhhaus Zentgraf in Arzell war eine kleine Welt für sich aufgebaut mit Kinderbelustigung, Essensständen und kultureller Unterhaltung. Auch anderen Ortsteilen gab es viele Attraktivitäten in den Betrieben.

Von Christa Desoi

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