Einbruch der Gewerbesteuer durch Krise bei K+S

Haushaltssperre auch in Heringen

Heringen. Nach Philippsthal verhängt jetzt auch die Stadt Heringen eine Haushaltssperre. Sie tritt nach Auskunft von Bürgermeister Daniel Iliev am 29. Juli, dem Tag nach Bekanntmachung der genehmigten Haushaltssatzung in Kraft.

„Der Gewinneinbruch bei K+S trifft uns ohne Erbarmen“, so der Rathauschef. „Die Stadt ist schlichtweg pleite“. Heringen sei die einzige Kommune im Kreis, deren Haushalt von Regierungspräsidium und Innenministerium geprüft wurde, weil ein Haushaltsausgleich bis zum Jahr 2017 nicht möglich ist. Eine von zwei Auflagen für die Haushaltsgenehmigung sei ein Ausgleich bis zum Jahr 2019. Die ebenfalls notwendigen Jahresabschlüsse 2013 und 2014 hat die Stadt bereits vorgelegt. (jce)

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