Erste Sitzung nach Amtsantritt von Bürgermeister Daniel Iliev

Heringer Stadtverordnete diskutieren über Gewerbe-Entwicklung und Sitzungsbeginn

Kleinensee. Mit einer umfangreichen Tagesordnung meldet sich die Heringer Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag, 8. September, aus der Sommerpause zurück. Die erste Sitzung nach dem Amtsantritt von Bürgermeister Daniel Iliev beginnt um 19 Uhr im Gemeinschaftshaus im Stadtteil Kleinensee.

Ein Schwerpunktthema des Abends wird die künftige Gewerbe-Entwicklung in der Werrastadt sein. Während Bürgermeister Daniel Iliev sich vom Parlament grünes Licht für Verhandlungen mit den Nachbargemeinden über ein interkommunales Gewerbegebiet holen möchte, sieht ein Antrag der WGH-Fraktion die Wiederbelebung der Pläne für ein Industriegebiet bei Kleinensee vor. Diese waren zuletzt im vergangenen Jahr von der Stadtverordnetenversammlung mehrheitlich abgelehnt worden.

Die Wählergruppe, der auch das frühere Stadtoberhaupt und heutige Magistratsmitglied Hans Ries angehört, bestreitet mit mehreren Anträgen und Anfragen einen Großteil der Tagesordnung. So will die Fraktion beim Regierungspräsidium sowie beim Umweltministerium den in den Versenkgenehmigungen für die Kaliindustrie aufgeführten Nachteilsausgleich einfordern.

Weitere Anträge der Gemeinschaftsliste haben die Reparatur beziehungsweise Sanierung mehrerer Straßen und Wege zum Ziel, für die Stadt, Kreis oder Hessen Mobil zuständig sind. Dabei handelt es sich um die Fuldische Aue, den Fußweg an der Werra sowie die Landesstraße nach Dippach. Mit einer ausführlichen Anfrage zu den Windkraftprojekten auf dem Stadtgebiet möchte die WGH verdeutlichen, dass die Bürger von der Stadt in der Vergangenheit umfangreich über die Bauvorhaben informiert worden seien.

Weitere Themen des Abends sind die Neuwahl einer Schiedsperson, die Jahresabschlüsse von Stadt und Stadtwerken sowie außerplanmäßige Haushaltsmittel für die Einmessung eines Gebäudes im Fritz-Kunze-Bad.

Weiterhin beantragt die WGH, dass die Parlamentssitzungen künftig schon um 18 Uhr beginnen sollen – „weil die Sitzungen mitunter über die vollen vier Stunden gehen und das Sitzungsende somit zu einer humaneren Zeit erfolgt“, heißt es in der Antragsbegründung. (jce)

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