Auszeichnung für 24 Jahre engagierte Arbeit im französischen Senat

Sandrine von Campenhausen erhält den "Ordre du Mérite"

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Große Ehre für Sandrine von Campenhausen. Der "Ordre national du Mérite" entspricht dem deutschen Bundesverdienstkreuz.

Wehrda. Vor der malerischen Kulisse des gelben Schlosses in Wehrda durfte Freiherr von Campenhausen Gäste aus Frankreich, Deutschland, Belgien und Großbritannien begrüßen. Unter den Anwesenden befand sich auch der Generalsekretär des französischen Senats, Jean Louis Hérin. Im Mittelpunkt stand aber Sandrine von Campenhausen.

Nach bisher 24 Jahren engagierter Arbeit im französischen Senat, in dem sie im Laufe der Zeit eine Vielzahl verschiedener Aufgaben übernahm, war sie für den "Ordre national du Mérite" vorgeschlagen worden. Die Auszeichnung wurde 1963 vom ehemaligen Präsidenten Charles de Gaulle ins Leben gerufen.

Begonnen hatte Sandrine von Campenhausens Laufbahn im Jahre 1992, als sie in Paris nach einem Politikwissenschafts-Studium ihre Diplomarbeit schrieb. Danach ging es senkrecht nach oben – vier Jahre später wurde sie im Senat aufgenommen. In den Jahren danach übernahm sie Aufgaben im Finanz- und Kulturausschuss, sowie in der Personalabteilung und im Bereich der Technikfolgenabschätzung.

Daran, dass sie dort hervorragende Arbeit geleistet hatte, ließ Generalsekretär Hérin keine Zweifel: „Sie hat ein großes Organisationstalent. Schnell, lebendig und organisiert – ein Sonnenschein des Dienstes.“ Zwar lebe sie die Arbeit, doch: „Spaß kam bei ihr nie zu kurz. Ihr Enthusiasmus ist ansteckend“, schwärmte Hérin.

Auch Freifrau von Campenhausen wagte einen Rückblick: „Es ist ein abwechslungsreicher Beruf, der einem viel abverlangt.“ Nun aber freute sie sich über die „Ehre“ und dankte Kollegen, Familie und Vorgesetzten für die Unterstützung. Nach der feierlichen Verleihung des Ordens ließen die Gäste im charmanten deutsch-französischen Miteinander den Nachmittag im Vorhof des Schlosses ausklingen.

Von Johan Gallwitz

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