Bushaltestelle und Parkplätze am Bahnhof Neukirchen

Bürgermeister Lang kontert Kritik der SPD Haunetal

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Der Bahnhof in Neukirchen.

Neukirchen. Nicht so stehen lassen möchte Haunetals Bürgermeister Gerd Lang die Kritik der SPD-Fraktion in Bezug auf den Bahnhof in Neukirchen (wir berichteten).

Die Darstellung des Fraktionsvorsitzenden Hein-Peter Möller sei nicht aktuell und in Teilen sogar falsch, schreibt Lang in einer eigenen Pressemitteilung. Die Verlegung der Bushaltestelle am Bahnhof in Neukirchen sei erfolgt, weil ein besorgter Bürger darauf hingewiesen habr, dass die Busse vor dem Bahnhofsgebäude rückwärtsfahren und dadurch Fahrgäste, insbesondere Kinder, gefährden könnten.

Im Gespräch sei daraufhin eine „Wendeschleife“ gewesen, allerdings wurde bekannt. dass die Bushaltestelle an der Laderampe offenbar ohne vertragliche Vereinbarung mit der Deutschen Bahn AG errichtet worden war und die DB Immobilien 2017 auf dem Gelände bauen will.

In der Sitzung der Gemeindevertretung am 14. Juni habe er dann über den damals aktuellen Sachstand informiert. „Was daran vage gewesen sein soll oder befremdlich gewirkt hat, bleibt das Geheimnis von Herrn Möller“, kontert Bürgermeister Lang eben diese Kritik.

Zwischenzeitlich gelte nun folgende Planung der DB Netz: Die Bauzeit ist von Januar 2017 bis zum Ende des 3. Quartals 2017 vorgesehen. Das Baufeld beschränke sich auf die Laderampe und die „Ladestraße“ zwischen Bahnhofsgebäude und Güterschuppen. Die Zufahrt zum Bahnhof und das Parken werden mit leichten Einschränkungen möglich sein. Darüber habe er wiederum den Gemeindevorstand Anfang Juli informiert, so Lang.

Ab 2018 könnte das Gelände wieder in ähnlicher Weise wie bisher von Pendlern zum Parken genutzt werden. Hierzu würden weitere Gespräche geführt, ein Ortstermin sei im Oktober 2016 avisiert.

Der Gemeindevorstand habe darüber hinaus auch die mögliche Schaffung von „Ersatz-Parkplätzen“ thematisiert. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt erscheine die von der SPD geforderte Park-and-Ride-Anlage sowie die überplanmäßige Ausgabe allerdings entbehrlich, meint der Bürgermeister.

Was das Vorkaufsrecht für das Bahnhofgebäude betrifft, hätte auch die SPD in der Gemeindevertretung den Kauf zu beantragen können. Dies sei allerdings nicht geschehen. (red/nm)

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