Antrag für die nächste Gemeindevertretersitzung

CDU Haunetal will mit interkommunaler Zusammenarbeit Kosten sparen

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CDU-Fraktionsvorsitzender Andreas Kimpel

Haunetal. Die CDU-Fraktion Haunetal will die interkommunale Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden forcieren. In einem Antrag zur nächsten Gemeindevertretersitzung am Dienstag, 14. Juni, fordert sie eine entsprechende Arbeitsgruppe. „Diese soll aus dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung, jeweils einem Vertreter der Fraktionen, dem Bürgermeister sowie dem 1. Beigeordneten bestehen“, erläutert Fraktionsvorsitzender Andreas Kimpel.

Gemeinsam mit der Verwaltung sollen Arbeitsbereiche definiert werden, in denen eine interkommunale Zusammenarbeit für die Marktgemeinde Haunetal sinnvoll erscheint. „Im weiteren Verfahren sollen dann mit den benachbarten Gemeinden erste Konsultationen stattfinden, um eine Kooperation auszuloten“, so Kimpel. Zudem soll der Gemeindevorstand in der nächsten Sitzung über Fördermöglichkeiten des Landes Hessen für Projekte interkommunaler Zusammenarbeit informieren.

Als Begründung führt die CDU an, dass die Personalkosten in der Marktgemeinde Haunetal mittlerweile einen Höchststand erreicht hätten. Gleichzeitig sei die Einwohnerzahl unter 3000 gefallen. „Benachbarte Kommunen haben bereits erkannt, dass das Bündeln von Know-How und bestimmter Dienstleistungen finanzielle Mittel einspart. Zudem profitieren sie von entsprechenden Förderungen“, so Kimpel. Zusätzliche Personalmaßnahmen und größere Investitionen im Bereich des Bauhofes seien aus Sicht der CDU-Fraktion nur zur schultern, wenn sie kostengünstig und effizient im Rahmen einer interkommunalen Kooperation erfolgen würden.

Für die Sitzung der Gemeindevertretung hat die CDU-Fraktion außerdem drei Anfragen an den Gemeindevorstand eingereicht. Darin wird unter anderem nach dem aktuellen Stand zum Bau des Hochbehälters in Neukirchen und den Kosten für eine angemietete Lagerhalle in Wetzlos gefragt. Außerdem wollen die Christdemokraten wissen, wann die Anwohner der Lilienstraße in Rhina mit der endgültigen Fertigstellung der Straße rechnen können. (red/nm)

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