Junger Abenteurer fuhr mit dem Motorrad von der Westküste bis nach Kapstadt

Joshua Steinberg berichtet in Wehrda von seiner Afrika-Tour

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Joshua Steinberg während seiner Afrika-Motorradreise, hier am Tafelberg.

Wehrda. Dreck, Hitze und staubige Weiten liegen hinter Joshua Steinberg. Der Abenteurer aus Haunetal-Wetzlos, der sich im vergangenen Jahr seinen Traum einer Afrika-Motorradreise über die Westküste bis Kapstadt erfüllte (wir berichteten), berichtet am Freitag, 3. Juni, ab 19 Uhr in der Kulturscheune Lange Wiese in Haunetal-Wehrda von seiner Tour.

Die Besucher erwarten einmalige Bilder, bewegende Videos, packende Geschichten sowie nachdenkliche und freudige Momente, heißt es in der Einladung, beeindruckend emotional und persönlich vorgetragen. Der Eintritt ist frei und für die Bewirtung wird gesorgt. Spenden werden gerne angenommen.

Zur Orientierung dienten Steinberg, der bereits zahlreiche Menschen mit seinen Vorträgen begeisterte, bei seiner Reise Landkarten und der Stand der Sonne, auf ein modernen Navigationsgerät mit GPS verzichtete er. 32 800 Kilometer legte er in sieben Monaten zurück. Nicht selten war er mit hilfsbereiten Einheimischen, aber auch korrupten Grenzpolizisten konfrontiert. Nach einem schweren Verkehrsunfall leistete der ausgebildete Sanitäter instinktiv und routiniert Erste-Hilfe.

Als Student mit geringem Besitz begeisterten ihn vor allem die unkomplizierte Lebhaftigkeit und unaufgesetzte Freundlichkeit der afrikanischen Bevölkerung. Zurzeit ist Steinberg im Landkreis Hersfeld-Rotenburg als DRK-Flüchtlingshelfer tätig. (red/nm)

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