Erlös des Benefizlaufes ist an „Tour der Hoffnung“ übergeben worden

Wehrda rennt: Geld für die Krebshilfe

Der Erlös aus „Wehrda rennt 2016“ wurde jetzt symbolisch an die „Tour der Hoffnung“ übergeben. Das Bild zeigt von links Dorothee Stuckardt, Tanja Wuscher, Hildegard Denkel, Claudia Röll und Steffen Blum. Foto: Maaz

Wehrda. Seit 2004 setzt sich das Team des Benefizlaufes „Wehrda rennt“ für die Krebshilfe ein. Der Erlös aus der diesjährigen Veranstaltung im Juni ist jetzt symbolisch und erstmals an die „Tour der Hoffnung Bad Hersfeld“ übergeben worden.

Über immerhin 4000 Euro darf sich das Team freuen. 3000 Euro stammen aus diesem Jahr, 1000 Euro waren noch aus dem vergangenen Jahr übrig, als ein Teil des Gesamterlöses kurzfristig nicht mehr benötigt wurde. Tanja Wuscher als Tour-Vertreterin zeigte sich bei der Übergabe äußerst dankbar. „Wir freuen uns sehr über diese großzügige Spende“, so Wuscher. Das Geld kommt in einen großen Topf und letztlich der Uniklinik Gießen beziehungsweise deren Forschung zugute.

In die Pedalen treten

Bei der alljährlichen Rad-Veranstaltung „Tour der Hoffnung“ treten Prominente aus Politik und Wirtschaft, Kultur und Sport in die Pedalen, um Spenden für krebs- und leukämiekranke Kinder zu sammeln. Seit einiger Zeit gibt es einen Ableger auch in Bad Hersfeld (wir berichteten mehrfach).

Ob Privatpersonen oder Institutionen wie die DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei): Jedes Jahr wird neu über die Zuwendung entschieden. „Wir versuchen immer, das Geld in der Region zu halten“, erklärt Claudia Röll vom Organisationsteam des Benefizlaufes. Ideen und Ansätze gebe es leider immer genug.

Der Termin für „Wehrda rennt“ im kommenden Jahr steht übrigens auch schon fest: Am 18. Juni 2017 werden dann sicher wieder zahlreiche Läufer aus der Umgebung an den Start gehen. Bei der jüngsten Veranstaltung waren insgesamt rund 360 Teilnehmer dabei.

Das erste Planungstreffen hat bereits stattgefunden. In die heiße Phase der Vorbereitung geht es für die Helfer von „Wehrda unser Dorf“ und der Kulturscheune dann gegen Ende Februar. (nm)

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