Haunecks Feuerwehren mussten im vergangenen Jahr zu 24 Einsätzen ausrücken

Unwetter in Erinnerung

Ausgezeichnet: Die beförderten Haunecker Feuerwehrleute mit dem Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Thomas Specht, Bürgermeister Harald Preßmann (erster und zweiter von links), Gemeindebrandinspektor Stefan Rüger (vierter von rechts) und Kreisbrandmeister Udo Mohr (rechts). Foto: Tanja Herko

Unterhaun. Zu 24 Einsätzen sind die Feuerwehren der Gemeinde Hauneck im vergangenen Jahr ausgerückt. Einen Überblick gab Gemeindebrandinspektor Stefan Rüger den 71 aktiven Feuerwehrleuten im Bürgerhaus Unterhaun zur gemeinsamen Jahreshauptversammlung.

Rüger blickte zurück auf sieben Brandeinsätze, 13 Einsätze für weitere Hilfeleistungen, zwei Brandsicherheitsdienste und zwei Fehlalarme. Mit 24 Einsätzen sei die Gemeinde, was die Häufigkeit beträfe, im unteren Mittelfeld angeordnet, betonte Stefan Rüger und beteuerte, dass er nicht einen einzigen Einsatz im Jahr benötige.

36 Einsatzstellen

Besonders in Erinnerung geblieben seien die Unwettereinsätze im Juli, bei denen an einem Tag 36 Einsatzstellen mit 60 Aktiven in sieben Stunden abgearbeitet wurden. Keine schönen Erinnerungen habe er auch an die Bahn- und Verkehrsunfälle mit Toten. Mit diesen Worten machte er deutlich, wie unverzichtbar der selbstlose Einsatz eines jeden Mitgliedes der Freiwilligen Feuerwehr tatsächlich sei.

Dies werde zusätzlich durch eine aktuelle Kampagne des Landesfeuerwehrverbandes ausgedrückt: „Alle brauchen die Feuerwehr, die Feuerwehr braucht dich!“ Es sei wichtig, für die Feuerwehr zu werben, um den einen oder anderen Erwachsenen, trotz steigender beruflicher Belastung, dennoch für eine ehrenamtliche Tätigkeit überzeugen zu können. Die Gesellschaft müsse den Wert der Vereine und Verbände wieder erkennen, damit ein Umdenken einsetzen könne, unterstrich Rüger.

Von Tanja Herko

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