Eiterfeld und Burghaun kommen bei Kanalsanierung 15 000 Euro günstiger weg

Zusammenarbeit spart allen Geld

Der Niederlassungsleiter der Kanaltechnik DF Ing GmbH aus Bad Kissingen, Robert Käß (2. von rechts) erläutert den Ablauf der Kanalsanierung im Beisein von Jörg Emmeich und den Bürgermeistern Alexander Hohmann und Hermann-Josef Scheich (von links). Foto: nh

Eiterfeld. Gemeinsam wird es günstiger: Im Rahmen eines interkommunalen Gemeinschaftsprojektes haben die Marktgemeinden Eiterfeld und Burghaun den Steuerzahlern Ausgaben in Höhe von rund 15 000 Euro im Rahmen der Kanalsanierung erspart.

Aufgrund der Eigenkontrollverordnung des Landes Hessen sind die Kommunen verpflichtet, die Kanäle zu überprüfen, zu bewerten und zu sanieren. Eiterfeld und Burghaun haben nun auch hinsichtlich der Kanalsanierung erstmals einen neuen Weg beschritten, indem sie die anstehenden Kanalsanierungsarbeiten in geschlossener Bauweise gemeinsam ausgeschrieben haben, so Eiterfelds Bürgermeister Hermann-Josef Scheich anlässlich des symbolischen ersten Spatenstichs vor der Haunehalle in Burghaun.

Weiter erläutert Burghauns Bürgermeister Alexander Hohmann, dass man durch das dadurch größere Ausschreibungspaket einen besseren Angebotspreis erzielen konnte. Die Firma Kanaltechnik DF Ing aus Bad Kissingen wird bis Ende August 2012 insgesamt 1 440 Meter Kanal in den beiden Gemeinden in geschlossener Bauweise sanieren und zuvor eingewachsene sowie andere Hindernisse in den Kanalleitungen beseitigen. Die Gesamtauftragssumme beläuft sich hierfür auf 209 000 Euro.

Gute Erfahrungen

Während sich die Arbeiten in der Marktgemeinde Burghaun auf die Kerngemeinde selbst reduzieren werden, werden in Eiterfeld neben der Kerngemeinde auch die Ortsteile Arzell und Körnbach betroffen sein. Die Bauleitung selbst obliegt den Kommunen, die wiederum Büros beauftragt haben.

Eiterfeld und Burghaun haben bereits bei anderen gemeinsamen Projekten, wie dem Bau des Kegelspielradweges, zusammenarbeitet und damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Man wolle diese projektbezogene Arbeit zum Wohle der Bürger auch künftig fortführen und dabei die Selbstständigkeit der Kommunen wahren. (red/nm)

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