Der Chor „Viva Cantare“ gestaltete gemeinsam mit den OVE-Teenys ein Adventskonzert in der Eiterfelder Pfarrkirche

Wohl dem, der Ohren hat zu hören ...

Sang mit klaren Stimmen in der Eiterfelder Pfarrkirche: Der Chor St. Georg aus Dittlofrod gestaltete ein Adventskonzert. Foto: Elfriede Jeuthner

Eiterfeld. Zum feierlichen Adventskonzert hatte der Chor „Viva Cantare“ aus Dittlofrod in die Pfarrkirche St. Georg nach Eiterfeld eingeladen. Im festlichen Ambiente hatten sich über 500 Menschen versammelt, um sich von den Sängerinnen und Sängern auf die Adventszeit einstimmen zu lassen.

Das gelang auf Anhieb, denn bereits das erste Stück des Chores „Öffne dein Herz“ verzauberte die Zuhörer. Trotz der vielen Menschen herrschte andächtige Stille im Gotteshaus, und in diese Stille hinein sangen sie mit glockenklaren Stimmen, so zart und leise, und drangen doch damit bis in die hintersten Winkel der Kirche. Was da klang, war überragende Harmonie und absolutes Können, Sangeskunst auf höchstem Niveau. Dabei strahlten die Sängerinnen eine Heiterkeit aus, die faszinierend war und die sich offensichtlich auf die Menschen im Raum übertrug.

Hausherr Pfarrer Markus Blümel hatte in seiner Begrüßung den Gästen empfohlen, dieses Konzert zu nutzen, um Einkehr ins eigene Innere zu halten und dabei vielleicht Gott zu begegnen. Mit ihrem ausgesucht stimmigen Repertoire boten die Sängerinnen dafür allerbeste Unterstützung. Unter der Leitung von Dagmar Schröter und Musikstücken wie “Herr des Himmels menschennah“, “Eine Kerze für die Liebe“, dem sehr anrührenden „Es ist kein Raum für dich“ und vielen anderen mehr wurde den Zuhörern ein Musikerlebnis zuteil, an das sie sich ganz sicher lange noch erinnern werden.

Die OVE-Teenys – das Jugendorchester vom Orchesterverein Eiterfeld unter der Leitung von Patrick Giebel und Cornelius Dehl – waren mit ihren weihnachtlichen Musikstücken wie „Macht hoch die Tür und „Fröhliche Weihnacht“ eine großartige Ergänzung zum Gesang des „Viva Cantare“.

Der Abschlussvortrag gemeinsam mit dem Sängerchor „Harmonie“ aus Steinbach, der von Hermann-Josef Schwarz geleitet wurde, entließ die Zuhörer, die ihren Chor langanhaltend mit stehenden Ovationen feierten. Wohl dem, der Ohren hat zu hören ...

Von Elfriede Jeuthner

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