Stabwechsel bei der Weiberfastnacht: Die Rhöngarde übernimmt von den „Elfen oder alten Eichen“

Die wilden Mädchen von Eiterfeld

Keine Spur von Traurigkeit beim Abdanken der Elfen („alte Eichen“). Fotos: Desoi 

Eiterfeld. Seit Wochen waren die Karten ausverkauft. Die Weiberfastnacht ist ein fester Bestandteil der kulturellen Ereignisse in Eiterfeld. Dieses Jahr lautet das Fastnachtsmotto: „Zirkus“. Entsprechend ging es auf der Bühne zu.

Und entsprechend bunt war das Publikum gekleidet: Clowns, Raubkatzen, Schmusekätzchen und viele schöne flotte Bienen in einfallsreichen Kostümen zierten das Bürgerhaus. Erlaubt war alles, was gefällt. Dieses Ambiente, vom Publikum gestaltet, gemischt mit einem Spitzenprogramm, lieferte Stimmung von der ersten Minute an.

Die Organisatorinnen „die Elfen oder alte Eichen“ haben damit ihre 22. Veranstaltung in Eiterfeld mit Bravour über die Bühne gebracht. Diese Show war gleichzeitig ihre Abschiedsveranstaltung.

Frauenpower aus Wölf

Die jungen Frauen von der Rhöngarde übernehmen ab sofort das Zepter der „Elfen“. Mit Showtänzen und Wortbeiträgen unterlegt mit Charme und Drive, führten sie durch die zweite Hälfte des Abends. Unterstützt wurden sie von vielen Eiterfelder Aktiven: Rote Funken, Twirling Groupe Destination Arzell Superheroes, Frauenpower aus Wölf, Eitrafunken, Cathastrophe. Auch sie selbst als Elfen 3.0 sowie die „alten Eichen“ lieferten etliche Wortbeiträge und Sketche.

Einer der vielen Höhepunkte war der Auftritt der „Cathastrophe“ des Circus Fürchtikus. Unter viel Applaus und lautem Jubelgeheule zeigten die Jungs ihre Show, mit der sie im Hessischen Fernsehen den ersten Preis des „Grand Prix der strammen Waden“ gewannen.

Die Stimmung war bombastisch, und es wurde wie jedes Jahr viel geschunkelt, gesungen und gelacht.

Von Christa Desoi

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