Imkerverein Eiterfeld freut sich über Nachwuchs

Weniger Honig nach kaltem Mai

Urkunden für den Bienenzüchternachwuchs: Georg Wiegand, Herbert Hahn und Silke Weber sowie der Landesvorsitzende Manfred Ritz (von links) bei der Jahreshauptversammlung des Imkervereins Eiterfeld. Foto: nh

Eiterfeld. Die Jahreshauptversammlung des Imkervereins Eiterfeld hat der Vorsitzende Georg Wiegand aus Ufhausen zu einer Bilanz des abgelaufenen Jahres genutzt.

Bienenentwicklung und Honigerträge seien auch im Vereinsgebiet unterdurchschnittlich ausgefallen. Die Kapriolen des Wetters mit einem zeitigen Frühjahr hätten auf ein gutes Bienenjahr hoffen lassen, doch ein kalter Mai und trockener Juni hätten schon bald die Entwicklung der Völker gebremst und das Nektarangebot geschmälert. So sei der Honigertrag gut ein Drittel unter dem langjährigen Durchschnitt geblieben, bei einigen Imkern sogar noch deutlich geringer.

Nur die allgegenwärtige Varroamilbe habe durch das zeitige Frühjahr und den warmen Herbst mehr Generationszyklen aufbauen können, entsprechend belastet seien die Völker zum Zeitpunkt des Schleuderns gewesen. So sei mit höheren Volksverlusten im Winter zu rechnen, die sich regional schon abzuzeichnen begännen.

Erfreut zeigte sich Wiegand über einige Jungimker, die in den vergangenen Jahren mit der Imkerei begonnen hätten und deren Völker erfolgversprechend daständen.

Selbst ein 13-jähriger Schüler habe Freude an der Imkerei gefunden. Gut angenommen würden auch die Grundkurse zur Bienenhaltung und die Honiglehrgänge des hessischen Imkerverbandes. Für die erfolgreiche Teilnahme an den Lehrgängen erhielten die Teilnehmer Silke Weber, Julian Isert, Marion Isert, H.J. Scheich und Herbert Hahn ihre Lehrgangszertifikate vom Landesvorsitzenden Manfred Ritz aus Steinbach. (red/jce)

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