503 Teilnehmer bei „Eiterfeld bewegt sich“ – Rund 27 000 Euro seit 2007 gespendet

Wandern für Haiti

Die Gegend rund um Eiterfeld eignet sich optimal für Wandertouren. Es geht zwar auf und ab, aber nie zu steil. Das Foto zeigt einige Wanderer, die bei der Aktion „Eiterfeld bewegt sich“ dabei waren, vom Ringberg nach Oberweisenborn laufend. Foto: Desoi

Eiterfeld. Es waren so viele Teilnehmer wie noch nie: 503 Läufer waren am Sonntag bei der Spendenaktion „Eiterfeld bewegt sich“ für Haiti dabei. 2013 war damit ein absolutes Rekordjahr.

Für einen Solidaritätsbeitrag von 2,50 Euro konnten die Aktiven die Laufstrecke wählen: fünf Kilometer, zehn Kilometer oder 15 Kilometer. Ausgewählt hatten die Strecken die Organisatoren vom SC Eitra Dynamit, Holger Quanz, sowie des Rhönklub-Zweigvereins Eiterfeld, Gerhard Schäfer.

Die Eiterfelder Bevölkerung ist hilfsbereit und solidarisch. Wenn ein Verein zu einer Hilfsaktion aufruft, wird gemeinsam angepackt. So war es auch am Sonntag bei „Eiterfeld bewegt sich“ für Haiti. Seit 2007, nach dem schweren Erdbeben in Haiti, läuft diese Hilfsaktion. Mit den Spenden soll in Haiti ein Misereor-Projekt für Straßenkinder unterstützt werden. Das Spendengeld fließe direkt an das Projekt ohne Abzüge für Bürokratie oder ähnliches. Auf diesem Wege sind bislang etwa 27 000 Euro nach Haiti geflossen.

In Eiterfeld liefen für diesen guten Zweck nun wieder Vereine, Schulklassen, Kindergartengruppen und Privatinitiativen. Am Sonntag um 18 Uhr waren schon 2000 Euro zusammengekommen. Viele Bürger wollten in den kommenden Tagen noch Überweisungen tätigen.

Pokal für die Messdiener

Der 1. Vorsitzende des SC Eitra Dynamit Holger Quanz erklärte: „Bei dem Lauf kam es nicht auf die Schnelligkeit an. Es sollte Spaß machen und die jeweils größte Gruppe wurde mit einem Pokal ausgezeichnet. Wir freuen uns über die rege Teilnahme der Eiterfelder Bürger.“ Die größte Gruppe bei den zehn Kilometern sowie 15 Kilometern waren die Messdiener, deren Eltern und ehemalige Messdiener. Den dritten Pokal erhielt die Grundschule auf der Strecke von fünf Kilometern.

Wer nicht mitlief, konnte sich die Zeit hinter dem Bürgerhaus Eiterfeld gesellig, bei gutbürgerlicher Küche oder Kaffee und Kuchen vertreiben – das herrliche Mai-Wetter spielte mit. Für musikalische Unterhaltung sorgte das Ringberg Echo mit den Geschwistern Zachartschuk. So wurde noch bis in die frühen Abendstunden gesellig beieinander gesessen.

Von Christa Desoi

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