Haunetals neuer Verwaltungschef legt Amtseid ab

Viele Glückwünsche für Bürgermeister Gerd Lang

Harald Preßmann, Bürgermeister von Hauneck (rechts), gratuliert Bürgermeister Gerd Lang und überreicht ihm ein Handtuch. Foto: Maaz

Haunetal. Wein und Schnaps, ein Handtuch sowie ein Bild für das neue Büro gab es am Dienstagabend für Gerd Lang. Der neue Haunetaler Bürgermeister hatte zuvor den Amtseid abgelegt. Seinen Dienst tritt er am 1. Dezember an.

Für den Landkreis gratulierte dem neuen parteilosen Bürgermeister Klaus Renschler. Er wünschte Lang die Fähigkeit, die Menschen zu einen, sowie Mut und Kraft, Spaß und Freude im Amt. „Und vielleicht bleibt noch Zeit für einen Lauf mit mir“, so Renschler mit Blick auf Langs sportliches Hobby.

„Es warten viele Aufgaben“, wusste Haunecks Bürgermeister Harald Preßmann, der vor vielen Jahren schon mit Lang auf dem Fußballplatz stand. Er wünschte ihm Stehvermögen, bat aber auch um Geduld mit dem neuen Amtsinhaber, der sich ersteinmal einarbeiten müssen. Für seinen schweißtreibenden Job überreichte Preßmann, der auch für die Bürgermeisterkreisversammlung sprach, Lang ein großes gelbes Handtuch.

Den Hünfelder Kräuterlikör „AHA“ überreichte der Erste Stadrat Hünfelds Theo Flügel, für den Fall, dass Lang mal etwas auf den Magen schlage.

Extra aus Thüringen angereist waren Langs Ex-Kollegen aus dem Bildungszentrum der Thüringer Polizei Heike Langguth und Andreas Röhner. Die beiden hatten ein Bild für sein neues Büro dabei.

Alles Gute wünschten natürlich auch die Fraktionsvorsitzenden aus der Gemeindevertretung. Andreas Kimpel von der CDU, der ebenfalls als Bürgermeister kandidiert hatte, versprach Lang ein Partner zu sein, wenn sich dessen Arbeit am finanziell Machbaren und am Wohl der Gemeinde orientiere. Gerhard Kauffunger (SPD) wünschte dem neuen Verwaltungschef „Kraft und Elan, um die Aufgaben zu bewältigen“.

Klaus Billing nutzte für die FWG die Gelegenheit, um noch einmal ausführlich an die Amtseinführung und das kurze Wirken von Langs erkanktem Vorgänger Stefan Euler zu erinnern. „Wir befinden uns an einem Wendepunkt“, so Billing, der es nicht ausließ, die Schuldfrage am Scheitern Eulers erneut aufzuwerfen. Die FWG hätte es sich eigentlich nicht besser wünschen können, lobte er das „fantastische“ Wahlergebnis“. (nm)

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