Karneval des TSV Oberhaun mit vielen närrischen Eigengewächsen und Gästen

Viel Spaß mit den Wendehälsen

Machte Lust auf mehr: Beim Karneval des TSV Oberhaun hatten Akteure und Publikum jede Menge Spaß. Foto: nh

Oberhaun. Ausverkauft war das Oberhauner Bürgerhaus beim traditionellen Fasching, den der heimische TSV nun schon über 20 Jahre veranstaltet. Einmal mehr zeichneten die „Wendehälse“ für den Programmablauf verantwortlich.

Nach Einmarsch und Begrüßung führten sie mit flotten Sprüchen durch das Programm und ließen in den kurzen Umbaupausen das Publikum – getrennt nach Frauen und Männern – durch Einlagen nicht einrosten.

Von Null auf Hundert brachten die Mädels aus Gospenroda mit ihrem Tanz die Oberhauner Narren und die Stimmung stieg unaufhaltsam. Anschließend kam ein neues Gesicht zu seinem ersten Auftritt. „Elle“ machte sich Gedanken über deutsche Gründlichkeit und die Probleme, die das Schülerleben so mit sich bringt. Hilde und Schorsch, bekannt aus Neukirchen und schon Stammgäste in Oberhaun, hatten mit Shakespeare und sich selbst so ihre Schwierigkeiten. Schneewittchen und die sieben Zwerge war das Motto des Tanzes, den die Kirmesburschen aus Oberhaun zum Besten gaben. Auch die Bernd-Jörges-Band erntete mit ihrem Stimmungspotpourri tosenden Applaus.

Nach der kurzen Pause boten „Fanta Fünf“ eine etwas unkonventionelle Art der Beichte dar, so dass manches mahnende Wort von „Oben“ kam.

Nicht fehlen durften in Oberhaun die Sparkling Diamonds aus Rotensee auf ihrer „Abschiedstour“ durch die Karnevalsgemeinden. Sie hatten Las Vegas in ihrem Tanz zum Thema. Nachdem Vertreter des Sorgaer Karnevals ihre Grüße überbracht hatten, kamen die „Dollen Dorfdohlen“ mit ihrem Dorfklatsch im Krankenzimmer zu ihrem vielbeklatschten Auftritt.

Die „Imperadas“ aus Sorga begeisterten wie schon im Vorjahr das Publikum. Von dort kommt auch das Karnevalsurgestein „Eulalia“, die wie immer von ihren Problemen, hauptsächlich mit ihrem Jupp erzählte.

Die Wendehälse hatten das Programm eröffnet und sie beschlossen es auch mit ihrem Tanz „Der Berg ruft“, bevor sich alle Akteure zum großen Finale noch einmal auf der Bühne versammelten.

Alles in allem ein kurzweiliger Abend, bei dem etwas mehr als vier Stunden Programm wie im Flug vergingen. Weiter gefeiert wurde jedenfalls noch bis in den frühen Morgen. (red/zac)

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