87 Mädchen und Jungen im Alter zwischen sechs und elf Jahren beteiligten sich an den Haunecker Ferienspielen

Viel Spaß bei Kinder-Olympiade und Lagerfeuer

Biathlon mal anders: Mit einem Lasergewehr versucht Leon Manns die Zielscheiben zu treffen. Im Hintergrund feuern seine Gruppenmitglieder, die „Fanta 14“, ihn an. Beratend zur Seite stehen Vanessa Todt und Marcel Nieding vom Schützenverein. Mit dabei ist auch Bürgermeister Harald Preßmann (rechts). Fotos: Rössing

UNTERHAUN. Auf der Sportanlage Unter-/Oberhaun tummeln sich Kinder und ihre Eltern. Es ist wieder Zeit für die Ferienspiele der Gemeinde Hauneck, die traditionell in der vorletzten Ferienwoche stattfinden.

Bevor es los geht, werden Schlafsäcke in den zwei Zelten voller Etagenbetten ausgerollt und mitgebrachte Kuscheltiere in Position gebracht. Bürgermeister Harald Preßmann trägt noch schnell ein paar Bänke nach draußen. Dann kann auch der zweite Tag der Ferienspiele beginnen. „Wie jedes Jahr starteten wir mit einem ‚Tag der Kirche’, berichtet Preßmann. „Diesmal stand der Tag unter dem Motto ‚Die Abenteuer des Jona’.“

An sechs Stationen konnten die Schüler gegenseitig ihre Kräfte messen und mehr über die biblische Figur erfahren. Betreut wurden die Kinder dabei von Mitgliedern der Kirche sowie dem Vorstand. Tag zwei startete ebenfalls mit einer Stationen-Tour.

Ausgefallene Namen

Die sechs Gruppen, die sich eigene Namen wie „Fanta 14“, „Wilde Wölfe“ und „Die Champions“ gaben, durchliefen einen Geschicklichkeitsparcours, durften Torwandschießen und Leitergolf spielen. Der Schützenverein Unterhaun bot Laserbiathlon an. Geschossen wurde mit einem täuschend echt aussehenden Gewehr via Laserstrahl auf Zielscheiben. Die Feuerwehr blieb beim Thema Wasser und hielt die Kinder zu einem Duell an. Die Aufgabe: Einen Becher Wasser mit dem Mund befüllen und transportieren. „Am zweiten Tag präsentieren sich immer die Vereine. Das ist auch eine Chance, für ihre Jugendarbeit zu werben“, erklärt Preßmann. Und das Angebot wird gut angenommen.

In diesem Jahr gab es mit 87 angemeldeten Kindern die zweithöchste Beteiligung seit dem Beginn vor elf Jahren. Jedes Jahr wieder mit dabei ist neben vielen freiwilligen Helfern und Küchenfeen auch Schulsozialarbeiter Dirk Schulze-Hoppe. „Die Ferienspiele sind überwiegend etwas für Kinder von 6 bis 11 Jahren. Für die Älteren bieten wir aber auch etwas an. Am Donnerstag, 3. September, besuchen wir das Erlebnisbergwerk in Merkers. Anschließend gibt es einen Ausflug in den Kletterwald Tabarz“, erzählt er

Doch zuvor übernachten noch 84 Kinder ohne ihre Eltern auf dem Sportplatz in Unterhaun. Um die Kinder gnädig zu stimmen, haben sich Preßmann und die Helfer einiges ausgedacht: „Es gibt das Lieblingsessen vieler Kinder –Hamburger!“ Außerdem wurde am Lagerfeuer Stockbrot gegrillt, es gab Kinderschminken, Karaoke und sogar einen Feuerspucker. „Und am nächsten Morgen bringe ich die Brötchen vorbei“, grinst der Bürgermeister. Auf die gemeinsame Stärkung folgte dann noch die Siegerehrung der beiden Olympiaden.

Von Sarah Rössing

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