Mehr als 70 Kinder nahmen begeistert an der Kinderbibelwoche in Neukirchen teil

Unterricht einmal anders

So wie hier in der Gruppe von Betreuerin Regina Tränker geleitet, sind die Kinder auf unterschiedliche Weise mit der Bibelgeschichte des Jona in Berührung gekommen. Foto: Witt

Neukirchen. Auch in diesem Jahr war die Kinderbibelwoche, die einmal jährlich in Neukirchen stattfindet, ein voller Erfolg. Bei strahlendem Sonnenschein kamen etwa 70 Kinder, überwiegend im Grundschulalter, in die evangelische Kirche und haben gemeinsam an einer besonderen Form des Bibelunterrichts teilgenommen.

Viertägige Veranstaltung

Bei der viertägigen Veranstaltung die dieses Jahr zum Thema „Jona – Gott findet mich“ stattfand, sind die Kinder auf spielerische Weise mit der biblischen Geschichte des Jona in Berührung gekommen. „Wir wollen mit unserer Arbeit versuchen, den Kindern eine biblische Person, deren Geschichte und schließlich die Bedeutung dieser Geschichte nahezubringen“, sagte Pfarrer Thomas Funk. „Denn die Kindern neigen all zu oft zu einem Fluchtverhalten, und durch die Erzählung des Jona erfahren sie, dass man vor den eigenen Aufgaben nicht davonlaufen kann.“ Nach der Bibel erhielt nämlich Jona einen göttlichen Auftrag. Aber anstatt diesen zu erfüllen floh er und fand sich so auf abenteuerlicher Weise im Inneren eines Wales wieder. Erst dort kam er zur Besinnung und erkannte, dass man sich seinen Aufgaben stellen muss.

Es ist Pfarrer Thomas Funk mit Hilfe einigen Betreuerinnen gelungen, den Kindern ein wirklich liebevolles und bunt gestaltetes Programm zu bieten. Denn neben dem gemeinsamen Singen von Kinderliedern in der Dorfkirche, sorgte auch die selbst aus Kindern bestehende Kibiwo-Band für die musikalische Begleitung. So lernten die Kinder die biblische Geschichte des Jona allmählich kennen und konnten diese in kleinen Gruppen untereinander mit den Betreuerinnen besprechen. Aber auch diverse Spiele, sowie eine Bastelstunde rund um die Geschichte des Jona, sorgten für jede Menge Spaß unter den Kleinen.

Zahlreiche helfende Hände

Doch ohne die zahlreichen helfenden Hände wäre die alljährliche Kinderbibelwoche kaum mehr zu bewältigen. „Ohne die Unterstützung der Eltern, die ihre Kinder zu uns bringen und ohne die Hilfe unserer Betreuerinnen, wüsste ich nicht, wie wir diese Aktionswoche organisieren sollten“, erzählte Pfarrer Funk.

Dabei zeigt sich der langjährige Erfolg der Kinderbibelwoche schon darin, dass einige der Betreuerinnen selbst schon als Kinder daran teilgenommen haben. So wie die 17-jährige Madeleine Streck, die zum zweiten Mal als Betreuerin mitwirkte. „Ich war hier schon als Konfirmandin und als Kind habe ich auch an der Kinderbibelwoche teilgenommen, was mir sehr viel Spaß gemacht hat,“ berichtete sie etwas verlegen. Dann drehte sie sich auch wieder um und half einem der Kinder beim Basteln.

Von Adrian Witt

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