Petra und Hartmut Quanz aus Arzell waren über 20 Jahre als Schwimmlehrer aktiv

Stolz auf viele Seepferdchen

Hartmut (links) und Petra Quanz (rechts) übergaben nach über 20 Jahren Schwimmlehrertätigkeit die Aufgabe an Silvana Bock (von links), Paulina Hauser und Johanna Hartmann. Foto: Burkhardt

Eiterfeld. Eine kleine Ära geht zu Ende: Petra und Hartmut Quanz hören als Schwimmlehrer auf. Mehr als 20 Jahre lang haben Petra und Hartmut Quanz aus Arzell Kindern das Schwimmen beigebracht. Rund 400 Kinder und einige Erwachsene verloren in dieser Zeit ihre Angst vor dem kühlen Nass und trugen voller Stolz das Seepferdchen nach Hause. Nun übergab das Ehepaar diese Aufgabe an drei junge Damen des DLRG.

„Wir waren nicht darauf fixiert, einfach nur zehn Stunden Kurs zu geben“, betont Hartmut Quanz, „es war uns wichtig, dass die Kinder das Seepferdchen schaffen.“ Und: „Die Nachfrage war so groß, dass wir schon bald zwei Kurse pro Sommer anbieten konnten“, erinnert sich Petra Quanz, die seit 1992 aus dem Eiterfelder Badepark nicht mehr wegzudenken ist. Vor und in den Sommerferien hieß es dann zwei bis drei Wochen täglich Schwimmtraining. 2001 wurde schließlich auf Grund der Frage, was nach dem Schwimmkurs komme, eine Schwimmgruppe gegründet, die heute aus rund 40 Mitgliedern besteht. Jeden Donnerstag findet das Training statt. Die Jugendwarte des DLRG, Paulina Hauser, Johanna Hartmann und Silvana Bock aus Eiterfeld gehören zu den Urgesteinen dieser Schwimmgruppe.

Die drei jungen Damen im Alter von 17 und 18 Jahren werden auch die Schwimmkurse von Petra und Hartmut Quanz übernehmen. Sie beherrschen die Erste Hilfe, sind Ausbildungsassistenten, Rettungsschwimmer, haben den Grundausbildungsblock und die JuLeiKa. Sie haben den Eheleuten Quanz schon im vergangenen Jahr über die Schultern geschaut, die Älteren der Gruppe gelegentlich trainiert und die Tricks der „alten Hasen“ ausgiebig studiert.“

„Wir haben in den letzten 20 Jahren sehr viel Spaß bei den Schwimmkursen gehabt, haben aber auch viel Arbeit und Zeit investiert“, sind sich Petra und Hartmut Quanz einig. Im Verein sei es wichtig, immer wieder Verantwortung an junge Leute abzugeben und sie heranzuziehen. „Wir werden ihnen als Ansprechpartner immer zur Verfügung stehen“, versprechen sie.

Das stets gute Feedback von Schwimmschülern und deren Eltern, die Dankbarkeit für das Angebot der Schwimmkurse und die Erfahrung der Eheleute, dass nie etwas Schlimmeres passiert ist, machen es leichter, die Zeit der Schwimmkurse hinter sich zu lassen. Dass sie weiterhin im DLRG aktiv sind, ist für die Arzeller selbstverständlich.

Von Katja Henkel

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