Freigabe der L 3171 in Eiterfeld / Bürgermeister betont Bedeutung der Infrastruktur

Steiniger Weg führt gut ans Ziel

Freigabe: Reiner Weil von Hessen Mobil (links) und Eiterfelds Bürgermeister Hermann-Josef Scheich (rechts) an der Landesstraße 3171 in Betzenrod. Foto: Franz Giebel

Eiterfeld. Freie Fahrt auf der L 3171 zwischen Roßbach und Eiterfeld. Reiner Weil von Hessen Mobil hat jetzt gemeinsam mit Eiterfelds Bürgermeister Hermann-Josef Scheich die Landesstraße sowie die Ortsdurchfahrten in Betzenrod und Leimbach offiziell freigegeben.

Das Bauprojekt wurde gemeinsam von Hessen Mobil, der Gemeinde Eiterfeld und der ÜWAG getragen. Insgesamt wurden vier Kilometer Straße gebaut.

Die Arbeiten hatten im März begonnen. Die Gemeinde Eiterfeld hatte für neue Bordsteine gesorgt, die Gehwege wurden angeglichen und es wurden umfassende Arbeiten im Bereich der Entwässerungseinrichtungen, sowie an den Trinkwasserleitungen durchgeführt. Außerdem wurden in Teilen auch Kabelarbeiten von der ÜWAG vorgenommen. Mit den Bauarbeiten war die Firma Bickhardt Bau aus Kirchheim beauftragt.

Durch die Erneuerung der Fahrbahn innerhalb der Ortsdurchfahrten von Betzenrod und Leimbach soll auch eine Reduzierung der Lärmbelastung für die Anwohner erreicht werden.

„Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg wird steinig und schwer…“, erklärte Eiterfelds Bürgermeister Hermann-Josef Scheich und fügte dem Zitat aus einem Lied noch das Wort Ausdauer hinzu. Das Gemeindeoberhaupt verdeutlichte damit die Anstrengungen, die seitens des Ortsbeirates Betzenrod und der Marktgemeinde Eiterfeld hinsichtlich des Ausbaues der L 3171 seit dem Jahr 1996 erfolgten. Selbst auf Eingaben an das zuständige Ministerium unter Federführung der Minister Alois Rhiel und Dieter Posch habe man nicht verzichtet, um den desolaten Zustand der Fahrbahn zu beseitigen. Nunmehr könne man nach 16 langen Jahren Wartezeit die neue Fahrbahn für den Verkehr freigeben.

Insgesamt habe die Marktgemeinde Eiterfeld rund 302 000 Euro in die Gehwege, den Kanal und die Wasserleitung investiert. Hierzu gewähre das Landes Hessen einen Zuschuss in Höhe von 33 100 Euro. Scheich betonte, dass für die positive wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde die Verkehrsinfrastruktur von besonderer Bedeutung sei und erinnerte in diesem Zusammenhang an weitere notwendige Straßenprojekte in der 90 Quadratmeter großen Marktgemeinde. (red/kai)

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