Der Benefizlauf „Wehrda rennt“ findet am 16. Juni schon zum zehnten Mal statt

Sportliches Familienfest

Auf die Plätze, fertig, los: Das Organisations-Team von „Wehrda rennt“ steht in den Startlöchern. Am Sonntag, 16. Juni, findet der Benefizlauf zum zehnten Mal statt. Foto: Maaz

Wehrda. Verlustig gegangen ist noch niemand und auch das Wetter hat fast immer mitgespielt: Der nicht nur bei den Haunetalern beliebte und bekannte Benefizlauf für die Krebshilfe „Wehrda rennt“ findet in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal statt. Am Sonntag, 16. Juni, schnüren die Läufer, Wanderer und Walker wieder ihre Schuhe, um sich vom Kirchplatz aus auf die Strecken zu begeben.

Routine, aber genug zu tun

Die Organisatoren des Laufs haben sich in den vergangenen Jahren eine gewisse Routine erarbeitet, weniger Arbeit haben sie aber nicht. „Wir wissen, wieviele Würstchen gegessen werden“, sagt Dorothe Stuckardt lachend. „Vieles hat sich eingespielt“, ergänzt Claudia Röll. Trotzdem gebe es immer wieder genug zu tun – im Vorfeld, im Nachhinein und natürlich am Tag des Laufs. Unterstützt werden Stuckardt, Röll und ihre Mitstreiter dann auch vom DRK, das den Sanitätsdienst übernimmt.

Als „Wehrda rennt“ vor zehn Jahren ins Leben gerufen wurde, war es eine Veranstaltung der Kulturscheune Lange Wiese und der Hermann-Lietz-Schule/Schloss Hohenwehrda. Als 2004 die 750-Jahr-Feier in Wehrda stattfand, schlossen sich der Verein Wehrda Unser Dorf und der Lauftreff Haunetal an. Die Kulturscheune, der Verein und der Lauftreff sind bis heute Veranstalter, die Schirmherrschaft übernimmt die Marktgemeinde.

300 bis 400 Läufer aus der ganzen Region beteiligen sich jedes Jahr an „Wehrda rennt“, vom ambitionierten Vereinssportler bis hin zum gemütlichen Wanderer. „Das Ganze hat schon einen sportlichen Aspekt, deshalb werden auch die Zeiten professionell gestoppt und die Teilnehmer in die offiziellen Läuferklassen eingeteilt“, sagt Michael Tegl vom Lauftreff. „Es ist uns aber wichtig, dass jeder mitmachen kann, denn möglichst viele Teilnehmer bringen auch viel Geld.“ Jürgen Klähn von der Kulturscheune nennt das Ganze „ein sportliches Familienfest mit echtem Laufcharakter“.

30 000 Euro gespendet

Etwa 30 000 Euro seien in den vergangenen Jahren aus dem Stargeld und den Erlösen aus dem Kuchen- oder Würstchenverkauf zusammengekommen. In den ersten Jahren wurde das Geld direkt an die Deutsche Krebshilfe gespendet, zuletzt wurden konkrete Projekte bedacht, wie Typisierungsaktionen der Deutschen Knochenmarkspenderdatei, ein Hospiz oder eine Familie, in der die Mutter an Krebs verstorben war. In diesem Jahr wird das Geld an den Verein für Kinderkrebshilfe aus Kassel gehen.

Eine besondere Überraschung gibt es im zehnten Jahr übrigens für alle Läufer, die mit allen neun Wehrda-rennt-Shirts der vergangenen Jahre – übereinandergezogen – kommen. Und auch das diesjährige T-Shirt für alle Teilnehmer sei ein ganz besonders schickes, machen die Organisatoren neugierig.

Von Nadine Maaz

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