Fast 100 Teilnehmer beim Mehrgenerationentag

Singen, spielen und erzählen

Schwungvoll sangen die Mitglieder, angeleitet von Josef Richter. Foto: privat

Großentaft. Der Mut, etwas völlig Neues zu wagen, hat sich gelohnt: Beim zweiten Mehrgenerationentag freute sich die Kolpingfamilie Großentaft über fast 100 Teilnehmer im Alter von eins bis 90 Jahren. Während die einen im Kinderwagen kamen, fuhren die anderen mit dem Auto vor, kamen zu Fuß oder im Rollstuhl. Die Art der Transportmittel war so vielfältig wie die Besucher.

Gemeinsame Aktionen selten

„Unsere Kolpingfamilie besteht aus sieben Altersgruppen und dem Fastnachtsclub, die ihr Jahresprogramm je nach Interessenlage für sich gestalten. Gemeinsame Unternehmungen sind eher selten“, sagt Geschäftsführer Martin Nophut.

Gemäß ihrer Leitsätze seien sie aber eine generationenübergreifende, familiäre Gemeinschaft. „Deswegen haben wir uns im vergangenen Jahr entschlossen, die Gruppen bei einem gemeinsamen Treffen einmal kräftig durcheinander zu wirbeln“, verdeutlicht Martin Nophut. Um die Gruppe zu mischen, wählten die Teilnehmer zwei von drei abwechslungsreichen Workshops. „Lasst uns miteinander singen, loben, danken dem Herrn“ klang es etwa aus dem Workshop „Neue Geistige Lieder“, der engagiert und schwungvoll von Josef Richter geleitet wurde. Begleitet wurde der Workshop von Hermia Weißmüller und Michaela Krieg mit der Gitarre.

“Spiel und Spaß für Jung und Alt“ war das Motto des zweiten Workshops. Auf der Gymnastikwiese hatte die Kolpingjugend Spielstationen vorbereitet, die besonders den Familien viel Freude bereiteten. Mit einer Laufkarte zum Abstempeln ging es zum Beispiel zum Sackhüpfen, Eierlaufen und Dosenwerfen.

Unter dem Motto „Du, erzähl mal! Generationen im Gespräch“ fand der dritte Workshop statt, der von den Vertretern des Familienkreises, Wolfgang Vögler und Susanne Witzel, geleitet wurde. (vic)

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