Neue Wander- und Hinweistafel in Unterhaun aufgestellt und enthüllt

Sehenswerter Kirchberg

Die Wandertafel wird enthüllt von Gerhard Kraft, Elke Künholz, Harald Preßmann und Waldemar Hummel (von links). Foto: Manns

Unterhaun. Wer in Unterhaun über einen der letzten noch verbliebenen beschrankten Bahnübergänge im Landkreis geht, wo die Schranken noch von einem Schrankenwärter manuell bedient werden, kommt an einer neuen Wander- und Hinweistafel vorbei.

Dort wird der Wanderer auf eine besondere Sehenswürdigkeit bei Unterhaun hingewiesen, den Kirchberg mit Ruinenresten einer Kapelle. Vermutlich stammt das Bauwerk aus dem 8. oder 10. Jahrhundert und wird als Kreuzkapelle „St. Crucis“ bezeichnet. Bei Grabungen im Jahr 1937 wurden noch Fundamente eines älteren Kapellenbaus frei gelegt, der später durch einen größeren Bau teilweise überdeckt wurde.

Wer mehr wissen möchte, sollte sich am neuen Hinweisschild kundig machen. Auf dem Schild finden sich in Kurzform alle wichtigen Informationen zur Ruine und zum Kirchberg.

Zur Enthüllung des Wanderschildes waren jetzt zahlreiche Haunecker Bürger, die Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz, Bürgermeister Harald Preßmann, Ortsvorsteher Waldemar Hummel, Pfarrer Andreas Staus und zahlreiche Gemeindepolitiker gekommen, die nach der offiziellen Einweihung auch auf dem etwa 1,5 Kilometer langen Weg zum Kirchberg wanderten. Dort wurde ihnen vom Ersteller des Schildes, Gerhard Kraft, nochmal die Geschichte der Ruine und des Kirchberges in Kurzform übermittelt.

Elke Künholz wies in ihren Grußworten darauf hin, dass sie beim „Googeln“ im Internet den Hinweis gefunden habe, dass das Wandern gleich nach dem Lesen bei den Deutschen, als beliebteste Freizeitgestaltung, an zweiter Stelle stünde. Bürgermeister Harald Preßmann bedankte sich bei allen ehrenamtlichen Helfern und besonders bei Gerhard Kraft.

Nach der Wanderung waren alle Teilnehmer zu Kaffee und Kuchen in der Wohnanlage „Betreutes Wohnen“ am Wendeberg eingeladen. (gm)

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