150 000 Euro für Erweiterungsarbeiten am Eiterfelder Kindergarten Sonnenschein

Ein Scheck für die Krippe

Mit Bürgermeister Hermann-Josef Scheich (kniend 2. von rechts) und Kindergartenleiterin Simone Rohm (stehend rechts) freuen sich Kinder und Politiker über den Scheck und Malstifte, die Bundestagsabgeordneter Michael Brand (kniend 3. von rechts) und Erster Kreisbeigeordneter Dr. Heiko Wingenfeld (kniend 5. von rechts) überreichten. Foto: Giebel

Eiterfeld. Bundestagsabgeordneter Michael Brand und Fuldas Erster Kreisbeigeordneter Dr. Heiko Wingenfeld überreichten symbolisch einen Scheck über 150 000 Euro für die Erweiterungsarbeiten am Eiterfelder Kindergarten Sonnenschein an Bürgermeister Hermann-Josef Scheich und Kindergartenleiterin Simone Rohm. Dr. Heiko Wingenfeld hatte zur Freude der Kinder auch Malstifte mitgebracht, sodass der Scheck gleich ausgemalt wurde.

Nach der Kinderkrippe St. Joseph im Ortsteil Großentaft erhalte die Marktgemeinde nunmehr eine weitere Krippe in Verbindung mit dem Kindergarten Sonnenschein in der Kerngemeinde, meint Bürgermeister Hermann-Josef Scheich.

Zehn weitere Plätze

Dieser Kindergarten verfüge bereits über drei Gruppen für Drei- bis Sechsjährige mit insgesamt 75 Plätzen und werde nun zehn weitere Plätze für die Kinder im Alter von einem bis drei Jahren erhalten.

Dazu werde ein komplett neuer Gruppenraum inklusive Sanitär- und Schlafraum geschaffen. Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme beliefen sich auf rund 265 000 Euro, so das Gemeindeoberhaupt weiter.

Dr. Heiko Wingenfeld unterstrich, dass die Erweiterung der Kindergärten in der Marktgemeinde sinnvoll und gut sei. „Hierdurch schafft die Kommune eine Wahlfreiheit für die Eltern hinsichtlich der Kinderbetreuung“.

Familien unterstützen

Dankesworte an die Marktgemeinde und an den Landkreis Fulda fand auch Bundestagsabgeordneter Michael Brand und beglückwünschte Eiterfeld zu dem Beschluss, ausreichend U3-Plätze zur Verfügung zu stellen: „Diese Investition unterstützt nicht nur den Bund, sondern vor allem die jungen Familien bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf“.

Eltern haben die Wahl

Seitens des Bundes werden diese Bauvorhaben deshalb mit insgesamt 4,5 Milliarden Euro unterstützt. In Eiterfeld hätten jetzt die Eltern alle Wahlmöglichkeiten in der Kinderbetreuung, sei es die Betreuung in einer Tageseinrichtung, die Tagespflege oder mit der neu geschaffenen Möglichkeit des Betreuungsgeldes die Betreuung zu Hause, schloss Brand. (red/esp)

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