Direktor der Gedenkstätte erinnert bei Vorträgen an den Mauerfall vor 25 Jahren

Point Alpha interessiert die USA

Besuch beim Ausbildungsgeschwader für deutsche Luftwaffenpiloten in Goodyear, Arizona: Volker Bausch (rechts) mit Konsul Helge Jordan (links) und Pilot Michael Adams. Foto: nh

Rasdorf. Der Direktor der Gedenkstätte Point Alpha, Volker Bausch, hat jetzt, 25 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer, bei einer Vortragsreise durch die USA an die deutsche Teilung erinnert und die Point Alpha Stiftung vorgestellt. Die Reise fand auf Einladung des „American Council on Germany“ (ACG) statt.

Der ACG wurde 1952 in New York als nicht-staatliche Organisation gegründet, die sich der Versöhnung und dem besseren gegenseitigen Verstehen von Deutschen und Amerikanern nach dem 2. Weltkrieg widmete. Der Kontakt entstand, als Bausch im vergangenen Jahr eine Gruppe deutsch-amerikanischer Diplomaten auf Point Alpha begrüßte. Auf Anregung des deutschen Honorarkonsuls in Phoenix/Arizona, Helge Jordan, lud der „American Council on Germany“ jetzt Volker Bausch ein, in Phoenix, Denver, San Diego, San Francisco und Madison/Wisconsin Vorträge vor Schülern aber auch Bundeswehrsoldaten, die in den USA ausgebildet werden, über den Fulda Gap als heißesten Ort des Kalten Krieges zu halten. Dabei sollten insbesondere die Geschichte des ehemaligen US-Observation Points „Alpha“ an der früheren innerdeutschen Grenze, die Geschichte des Kalten Kriegs in der „Fulda Gap“ und die der über vierzigjährigen amerikanischen Präsenz in der Region beleuchtet werden.

„Die Reise brachte in vielerlei Hinsicht überraschende Erkenntnisse, viele neue Kontakte und die Bestätigung dafür, dass es gerade in diesen Zeiten lohnenswert ist, sich mit deutsch-deutscher Geschichte und Kaltem Krieg auseinanderzusetzen“, erklärte Bausch. (red/kai)

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