Neue Kinderkrippe in Eiterfeld ist offiziell eingeweiht worden

Platz für die Kleinsten

Willkommen mit Musik: Die Schulkinder begrüßten die Besucher des Festes zur offiziellen Krippeneröffnung mit einem Ständchen. Foto: Ellenberger

Eiterfeld. Der Anbau einer Kinderkrippe soll im Kindergarten Sonnenschein ist gedacht für die Betreuung von Unterdreijährigen. Anfang September ist die Krippe in Betrieb genommen worden. Bei einem Festakt wurden die Räume nun auch der Eiterfelder Öffentlichkeit präsentiert.

Unter einem großen Herzlich-Willkommen-Schild berichteten die baldigen Schulanfänger des Kindergartens mit Gesang von dem Umbau aus ihren Augen. Oft hätten sie am Zaun gestanden und den Handwerkern bei der Arbeit zugesehen. Bürgermeister Hermann-Josef Scheich sieht in der Einrichtung eine große Verbesserung für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Marktgemeinde. Die Entscheidung für die Krippe sei der Gemeindevertretung leicht gefallen – fast einstimmig

Ankömmlinge unterstützen

Dechant Markus Blümel und der evangelische Pfarrer Karl Josef Gruber als kirchliche Vertreter forderten auch die Kinder dazu auf, die Neuankömmlinge zu unterstützen. Nach dem Weihen der neuen Räume wurden sie von Eltern und Kindern bestaunt. Ein gemeinsamer Eingang führt zu der insgesamt 139 Quadratmeter großen Betreuungsstätte, von der 55 Quadratmeter der Kinderkrippe vorbehalten sind. Nachdem im April 2012 die Planung in Kooperation mit dem Planungsbüro „AW+ Architekten“ und der Kindergartenleiterin Simone Rohm begonnen hatte, sei der Bau laut Bürgermeister Scheich innerhalb von fünf Monaten reibungslos abgelaufen.

Den Grund dafür sieht er auch in der guten Zusammenarbeit mit dem Fachdienst. Nun können die Krippenkinder bis 17 Uhr in der Einrichtung betreut werden. Dafür stehen ein Gemeinschafts-, ein Schlaf- und Anziehraum sowie ein Bad zur Verfügung. Ausgelegt ist die Krippe auf zehn Kinder, die von drei Erzieherinnen betreut werden. Erzieherin Andrea Busch gefallen besonders Hellig- und Übersichtlichkeit.

Das Projekt hatte insgesamt 260 000 Euro gekostet. Seitens des Bundes und des Landkreises ist es mit 150 000 Euro gefördert worden.

Es ist die zweite Krippe neben der in Großentaft, die von der Gemeinde unterhalten wird.

Von Caroline Ellenberger

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