In der Villa Kunterbunt kehrt der Alltag ein – Krippengruppen am 1. Oktober gestartet

Nur die Pippi fehlt noch

Geräumig, hell und mit viel Spielzeug: Die Erzieherinnen Cornelia Arndt (links) und Taina Schwalm (Mitte) präsentierten den unteren neuen Gruppenraum des Neubaus für die U3-Krippenkinder. Im Neubau befindet sich auch eine eigene Küche für die Jüngsten. Fotos: Maaz

Hauneck. Im von Licht durchfluteten Neubau riecht es noch nach frischer Farbe, und an die neuen längeren Wege müssen sich alle noch gewöhnen – doch eigentlich ist in der neu gestalteten Villa Kunterbunt längst der Alltag eingekehrt.

Im Oktober 2013 hatte der Spatenstich für den Anbau der Haunecker Kindertagesstätte stattgefunden, in dem nun zwei Krippengruppen für alle Kinder von null bis drei Platz finden. Die Erweiterung war notwendig geworden, um den Bedarf an Betreuungsplätzen zu sichern (HZ berichtete mehrfach).

Die Krippengruppen sind mit kleiner Verzögerung am 1. Oktober mit 18 Kindern zwischen eineinhalb und drei Jahren gestartet, im Frühjahr kommen noch Einjährige dazu. „Die Eltern sind größtenteils begeistert, und ich denke, auch die Kinder fühlen sich wohl“, sagt Erzieherin Cornelia Arndt. Neben zwei Gruppenräumen befindet sich im zweistöckigen Neubau unter anderem eine eigene Küche für die Jüngsten. Diese war den ersten Plänen nach nicht vorgesehen, allerdings sei schnell klar geworden, dass eine gemeinsame Küche für alle Altersstufen wenig sinnvoll ist. Der zunächst im Untergeschoss geplante Schlafraum wurde nach oben verlegt, was eine extra Wand notwendig machte.

Aber auch im Altbau, dem Haupthaus, in dem derzeit 90 Kinder untergebracht sind, hat sich einiges verändert. „Eigentlich sind nur der Fußboden und die Fußleisten geblieben“, erklärt Bürgermeister Harald Preßmann. Der neue Schallschutz komme auch den Mitarbeiterinnen zugute.

Von außen erstrahlt das Gebäude ebenfalls in neuem Glanz. Der Altbau hat mit einer neuen Dämmung und neuem Putz einen frischen Anstrich bekommen. Das noch nüchterne Weiß wird demnächst auch wieder einen farbigen Schriftzug und ein Bild von Pippi Langstrumpf bekommen. Den Auftrag dafür hat eine Fachfirma aus Bad Hersfeld bekommen.

Das Außengelände, für das ein neuer Zaun her musste, soll natürlich spätestens bis zum Sommer neu gestaltet und „spielfertig“ sein. Dabei hofft der Bürgermeister für einfachere Arbeiten auf die Hilfe tatkräftiger Eltern. Feierlich neu eröffnet wird die Villa Kunterbunt im Frühjahr mit einem bunten Tag der offenen Tür.

Der Aufwand und die Investitionen hätten sich gelohnt, so Bürgermeister Preßmann. „Kinder sind unser höchstes Gut, und junge Familien, die nach Hauneck ziehen, fragen als erstes nach Kindergarten und Grundschule“, weiß der Gemeindechef.

Von Nadine Maaz

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