Pfarrstelle Wehrda-Rhina soll bleiben

Wehrda. Die Kirchengemeinde Wehrda-Rhina will ihre Pfarrstelle erhalten. In einem Familiengottesdienst wird die Kirchengemeinde ein Projekt dazu vorstellen, um der wegen der sinkenden Gemeindegliederzahlen drohenden Pfarrstellenreduzierung aktiv entgegenwirken. Die Gemeinde will dafür kämpfen, den „Pfarrer vor Ort“ und die „Kirche im Dorf“ zu erhalten.

Was hier zunächst als Experiment anlaufen soll, ist auch „für die gesamte Kirchenleitung von größtem Interesse“, erklärt Bischof Professor Dr. Martin Hein in seinem Grußwort zur Aktion. Soll sie doch zeigen, ob die Teilfinanzierung einer Pfarrstelle durch private Spenden möglich ist.

Machbarkeit prüfen

So wurde die Pfarrstelle Wehrda-Rhina zum 1. August 2012 und für die Dauer von fünf Jahren mit einem Zusatzauftrag „Pfarrstellensponsoring“ ausgestattet, der als Pilotprojekt für die evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck die Machbarkeit der Maßnahme prüfen soll. Als Ziel werden 15 000 Euro jährlich veranschlagt, das entspricht in etwa dem Umfang einer viertel Pfarrstelle. Alle Gemeindeglieder und interessierte Gäste sind am Sonntag, 2. November, um 17.30 Uhr eingeladen, sich in der evangelischen Kirche in Wehrda genauer über das Vorhaben zu informieren. (ej)

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