Generationentreff Leibolz: Scheich verweist auf begrenzte Mittel – Fahrbahnverengung

Ortsbeirat will neue Stühle

Die Fahrbahn soll beim Ortsausgang von Leibolz auf Höhe der Werksausfahrten der Firmen Ley und Ebner künstlich verengt werden, damit niemand zu schnell unterwegs ist. Foto: Burkhardt

Leibolz. Der neue Generationentreff in Leibolz, der in Verbindung mit der Rettungswache des DRK entstanden ist, löst im Ort auch kritische Fragen aus. Das wurde bei der jüngsten Sitzung des Ortsbeirats deutlich.

Gewichtigster Punkt der Kritik: Die Bestuhlung. „Der Ortsbeirat lehnt die Verwendung der Kunststoff-Stühle aus dem alten Dorfgemeinschaftshaus ab“, heißt es im Protokoll. Bürgermeister Hermann-Josef Scheich (parteiunabhängig) erklärte dazu, es sei klar vereinbart worden, dass es neue Stühle geben werde, wenn dies im veranschlagten Kostenrahmen möglich sei.

Rund 710 000 Euro waren für das Doppelprojekt veranschlagt. „Es liegen noch nicht alle Abrechnungen vor, deshalb ist noch unklar, ob es bei den alten Stühlen bleibt oder ob es für rund 10 000 Euro neue gibt“, erläutert Scheich.

Für Unmut sorgt auch die Parkplatz-Situation rund um das neue Gebäude: Angeblich seien vier Parkplätze beim Bauen weggefallen. Scheich sieht einen solch drastischen Verlust nicht: Nur die beiden für das DRK reservierten Plätze fehlten jetzt.

Auf die Frage nach der Verlängerung der Ausschreibungsfrist bei der Besetzung der Hausmeisterstelle antwortete der Bürgermeister, bei Ablauf der Frist am 26. September habe keine Bewerbung vorgelegen, so dass eine Verlängerung geboten gewesen sei.

Es gab aber auch Zustimmung für einen Vorschlag aus der Gemeindeverwaltung: Einstimmig sprach sich der Ortsbeirat für die geplante Verkehrsberuhigung in der Karl-Ebner-Straße zu. Dort soll im Bereich der Werksausfahrten eine beidseitige, asymmetrisch angelegte Fahrbahnverengung dafür sorgen, dass die Durchfahrtgeschwindigkeit gesenkt wird. Einig war man sich auch, dass der Ort sich nicht am Wettbewerb „Unser Dorf“ beteiligen wird. (zi)

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