Eiterfelds Bürgermeister Scheich lobte während des Jahresempfangs die gute Wirtschaftslage

Mit Optimismus ins neue Jahr

Stefan Schunck (von links), Bürgermeister Hermann-Josef Scheich und Michael Hofmann, Vorsitzender des Gewerbevereins. Foto: Mehler

Eiterfeld. Beim Jahresempfang der Marktgemeinde Eiterfeld hat Bürgermeister Hermann-Josef Scheich auf ein „geschäftiges Jahr 2013“ zurückgeblickt. IHK-Hauptgeschäftsführer Stefan Schunck wagte einen Ausblick auf die wirtschaftliche Entwicklung der kommenden Monate. Knapp 100 Unternehmer und Selbstständige, aber auch der Gemeindebrandinspektor und die Wehrführer der Eiterfelder Feuerwehren waren zu dem Empfang eingeladen, bei dem es laut Bürgermeister auch um „das Gespräch und den Gedankenaustausch untereinander geht“.

Den Vergleich mit anderen Kommunen im Landkreis müsse Eiterfeld nicht scheuen, sagte Scheich selbstbewusst: „Wir sind in der Marktgemeinde gut aufgestellt.“ Zahlreiche Arbeitsplätze seien geschaffen worden: Rund 1900 Beschäftigte finden zurzeit in Eiterfeld Arbeit. Das liege vor allem an den Unternehmen. „Ihre Leistungen sind unverzichtbar“, sagte der Bürgermeister an die Gäste gewandt. Zu den positiven Erinnerungen an 2013 gehörten unter anderem Frühlings- und Matthäusmarkt, die 60-Jahrfeier der Burg Fürsteneck, die neue Rettungswache in Leibolz, die Erneuerung der Ortsdurchfahrt in Soisdorf und die neue Kinderkrippe in Eiterfeld. Einige Themen würden die Marktgemeinde auch in Zukunft noch beschäftigen, unterstrich Scheich. Dazu gehören die Energiewende und besonders die Windkraftanlagen – in Ufhausen gibt es einen entsprechenden Suchraum –, und das Dorferneuerungsverfahren: „Dieses ist wegweisend für unsere Zukunft.“ Eine Gesamtstrategie für alle Ortsteile solle entwickelt werden.

Ohnehin müssten die Kommunen steigende Anforderungen meistern: „Für den demografischen Wandel brauchen wir Strategien für die Zukunft.“ Auch in diesem Jahr sollen mehrere Infrastrukturprojekte ausgeführt werden, etwa die Ortsdurchfahrten Leibolz und Arzell, den flächendeckenden Glasfaserausbau, die Planungsphase für die Sanierung der Mehrzweckhalle in Arzell und der Ankauf von Grundstücken im Oberen Pfaffental.

„Eiterfelds Wirtschaftsleben kann sich national und international sehen lassen“, lobte IHK-Hauptgeschäftsführer Stefan Schunck. Erfolgsgeheimnis sei ein Dreiklang: viele familiengeführte Unternehmen, motivierte Mitarbeiter und gute kommunalpolitische Rahmenbedingungen. Eine der künftigen Herausforderungen ist laut Schunck deutschlandweit der demografische Wandel. „Daher brauchen wir eine Willkommenskultur. Die Diskussion über einen Sozialtourismus schadet eher als dass sie nutzt.“ Die Prognosen für 2014 seien positiv. Bermann Steinmacher umrahmte den Empfang am Klavier. (sam)

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